Lil Peep: So emotional war die Beerdigung des jungen Rappers

Lil Peep: So emotional war die Beerdigung des jungen Rappers

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Lil Peep (c) WENN.com

Lil Peep (†21) soll nicht als zweiter Kurt Cobain (†27) in die Musikgeschichte eingehen. Das wünscht sich zumindest die Großmutter des Verstorbenen.

Am 15. November starb der Rapper (‚Benz Truck‘) in Tucson, Arizona nur Stunden, bevor er ein Konzert geben sollte. Man hatte ihn leblos im Tourbus gefunden und geht derzeit von einer Medikamentenüberdosis als Todesursache aus. Am Samstag [2. Dezember] fand die Beerdigung in Long Beach statt. Freunde und Familie versammelten sich, um Abschied zu nehmen.

Jenny Kastner, Lil Peeps Großmutter, eröffnete die traurige Zusammenkunft, indem sie einige Fanbriefe an ihren Enkel vorlas. Dabei schien ihr wichtig zu sein, einen ganz bestimmten Vergleich aus der Welt zu schaffen: den mit dem tragischen Grunge-Idol Kurt Cobain, der sich 1994 das Leben genommen hatte. Kastner las einen Brief vor, in dem geschrieben stand: „Lil Peep war nicht der moderne Kurt Cobain! Er war der erste und einzige Lil Peep, der ein großes Vermächtnis hinterlässt. Seine Güte wird in vielen Menschen weiterleben.“

Liza Womack, die trauernde Mutter des MCs, der mit bürgerlichem Namen Gustav Åhr hieß, richtete ebenfalls ein paar Worte an die Trauergemeinde. Sie erinnerte sich daran, wie ihr Sohn mit Vorurteilen umgegangen ist:

„Gus sagte mir, dass es einfach sei, zwischen Menschen zu unterscheiden, die nur seine zahlreichen Tattoos gesehen haben, sobald sie ihn anschauten, und jenen, die wirklich ihn gesehen haben … Bitte trefft kein Urteil über Menschen oder Geschehnisse aus Ignoranz heraus. Versucht, aus eurer Schublade herauszutreten und euren Geist für neue Ideen zu öffnen.“

Ihr Sohn, der auf den ersten Blick durch zahlreiche Tattoos im Gesicht auffiel, galt als aufstrebender Stern der Rapszene. Sein Talent wird für immer in den Gedanken seiner Mutter sein. „Ich bin so unglaublich stolz auf ihn – das könnt ihr euch nicht vorstellen“, sagte Liza Womack am Schluss ihrer Rede.

Wenige Stunden vor seinem Tod hatte Lil Peep ein Video auf Social Media gepostet, in dem er behauptet hatte, sechs Tabletten des Angstlösers Xanax auf einmal geschluckt zu haben – tatsächlich geht die Polizei in Tucson davon aus, dass diese Tabletten zum Tod des Musikers geführt haben, da Xanax in Verbindung mit Alkohol und anderen Medikamenten zu Atemstillstand führen kann.