Natalie Portman: Emotionale Rede auf dem Women's March

Natalie Portman: Emotionale Rede auf dem Women's March

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Natalie Portman (c) Brian To/WENN.com

Natalie Portman (36) drückte ihren Unmut über die Zustände aus.

Nachdem sich vergangenes Jahr einen Tag nach der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump (71) Menschen auf der ganzen Welt auf den Straßen versammelten, um beim Women’s March ihren Protest auszudrücken, ging die Demonstration am Samstag [20. Januar] in die zweite Runde. Unter den Versammelten fanden sich wieder viele Prominente, von denen sich einige in Reden an die Menschenmengen wandten. Sängerin Halsey (23, ‚Bad at Love‘) trug in New York City ein selbstgeschriebenes Gedicht vor, während Schauspielerin Natalie Portman (‚Black Swan‘) ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung mit den Anwesenden in Los Angeles teilte. Ihren Durchbruch feierte der Hollywoodstar im Alter von 13 Jahren im Film ‚Léon – Der Profi‘.

„Ich öffnete freudig meine erste Fanpost, um eine Vergewaltigungsfantasie zu lesen, die mir ein Mann geschrieben hatte“, erinnerte sie sich. „Mein lokaler Radiosender startete einen Countdown bis zu meinem 18. Geburtstag, verhüllend der Tag an dem es legal werden würde, mit mir zu schlafen. Filmkritkiker schrieben in Rezensionen über meine aufkeimenden Brüste.“

Die Botschaft für den damaligen Teenager war klar. „Ich verstand sehr schnell, selbst als 13-Jährige, dass ich mich nicht sicher fühlen würde, wenn ich mich sexuell ausdrücke und dass Männer sich zu meinem großen Unbehagen berechtigt fühlten, meinen Körper zu besprechen und ihn zu objektivieren“, wandte sie sich an die Demonstranten. „Mit 13 Jahren war die Botschaft unserer Kultur klar für mich. Ich spürte das Bedürfnis, meinen Körper zu verhüllen und meinen Ausdruck und meine Arbeit zu hemmen, um meine eigene Botschaft an die Welt zu senden: Ich bin jemand, der Sicherheit und Respekt verdient.“

Ihre emotionale Rede schloss Natalie Portman mit der Aufforderung, weiterhin die kürzlich gegründete Organisation Time’s Up zu unterstützen, die sich genau mit solchen Problemen beschäftigt.