Fergie: So schlimm war ihre Drogensucht wirklich

Fergie: So schlimm war ihre Drogensucht wirklich

0
TEILEN
Bild zum Artikel
Fergie (c) Cover Media

Fergie (42) hatte auch nach ihrem Entzug noch mit Halluzinationen zu kämpfen.

Bevor die talentierte Sängerin zu den Black Eyed Peas stieß und Hits wie ‚Where Is the Love?‘, ‚Let’s Get It Started‘ und ‚I Gotta Feeling‘ unsterblich machte, durchlebte sie eine mehr als düstere Zeit: Fergie war Crystal Meth abhängig und wäre daran fast zugrunde gegangen.

Im Gespräch mit ‚iNews‘ betonte sie, wie schlimm die chemische Droge ihrem Körper zusetzte: „Ich litt an einer drogeninduzierten Psychose. Jeden Tag halluzinierte ich. Manchmal saß ich einfach nur da und sah eine eingebildete Biene oder einen Hasen.“

Selbst als sie den Schritt zum Entzug schon gegangen war, hatte die Droge ihren Körper fest im Griff. „Es dauerte über ein Jahr, bis die chemischen Substanzen mein Gehirn verließen und ich aufhörte, Dinge zu sehen“, schauderte es Fergie beim Gedanken daran.

Auch der so oft beschriebene Verfolgungswahn suchte Fergie heim. Während eines besonders intensiven Rauschs bildete sie sich ein, vom CIA, dem FBI und einem SWAT-Team verfolgt zu werden. „Ich dachte, in der Kirche sei eine Infrarotkamera installiert worden, um meinen Körper zu checken“, erinnerte sich die Musikerin. „Ich rannte in einen Gang hinter dem Altar und zwei Männer folgten mir. Ich weiß noch, wie ich dachte: ‚Wenn ich jetzt rausrenne und dort das SWAT-Team wartet, dann hatte ich die ganze Zeit Recht. Wenn die aber nicht da draußen sind, dann lässt mich die Droge Dinge sehen und ich werde in eine Klinik gesperrt. Sollte es die Droge sein, möchte ich so sowieso nicht weiterleben.‘ Ich rannte aus der Kirche und natürlich wartete dort kein SWAT-Team, sondern nur der Parkplatz. Das war ein befreiender Moment.“

Heute kann die Entertainerin mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf diese Zeit zurückblicken – immerhin ist sie inzwischen weltberühmt und erzieht mit ihrem Ex-Mann den vierjährigen Axl. „Die Drogensache hat höllischen Spaß gemacht – bis der Spaß eines Tages keiner mehr war“, sagte Fergie ernst. „Aber wisst ihr was? Ich danke dem Tag, an dem mir das zugestoßen ist, weil er mir Kraft, Glauben und Hoffnung auf Besseres gibt.“