will.i.am: Die Musikbranche ist super sexistisch

will.i.am: Die Musikbranche ist super sexistisch

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will.i.am (c) Jonathan Hordle/WENN.com

will.i.am (42) ist kein Fan davon, wie die Musikindustrie mit Frauen umgeht.

Für den Musiker (‚Scream & Shout‘) ist es deshalb unumgänglich, dass die Branche große Veränderungen vornehmen muss. „Musik leistet wirklich ganze Arbeit dafür, die Macht einer Frau zu reduzieren“, seufzte er gegenüber ‚Variety‘. „Und das ist echt traurig. Vor allem im Hip Hop oder Rock – Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Eine Frau ist ein Hilfsmittel in diesem Satz. Das ist traurig.“

Für den Black-Eyed-Peas-Star ist es deshalb selbstverständlich, Frauen so gut es geht zu unterstützen. Darum freut er sich auch über Bewegungen wie #MeToo und Time’s Up, die laut ihm schon vor langer Zeit hätten passieren sollen. „Ein Mann hat keine Macht dazu, einer Frau Macht zu geben“, lamentierte er. „Alles, was ein Mann tun kann, ist, die Macht einer Frau anzuerkennen“, lamentierte er. „Ich habe keine Macht, die ich einer Frau geben kann, obwohl mir eine Frau Macht verliehen hat. Unsere Gesellschaft ist echt total im Eimer.“

Seinen Worten würde will.i.am übrigens auch Taten folgen lassen. Sollte Talkmasterin Oprah Winfrey (53) bei der nächsten Wahl wirklich als Präsidentin kandidieren, wie es vielerorts gewünscht wird, würde er auf jeden Fall für sie seine Stimme abgeben: „Natürlich würde ich das! Was ist das denn für eine Frage?“