Sean Penn: Der Präsident ist der Staatsfeind Nummer Eins

Sean Penn: Der Präsident ist der Staatsfeind Nummer Eins

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Sean Penn (c) Ivan Nikolov/WENN.com

Sean Penn (57) hat Donald Trump (71) zum Staatsfeind Nummer Eins erklärt.

Der Hollywoodstar (‚Mystic River‘) setzt sich seit Jahrzehnten leidenschaftlich für benachteiligte Länder ein. So ist es kein Wunder, dass er sich mit den Worten und Taten des aktuellen US-Präsidenten zumeist schwer tut. Das gilt auch für Trumps Bemerkung, die er im Rahmen eines Treffens mit anderen US-Politikern gemacht haben soll: Während einer geschlossenen Debatte über Einwanderung soll Donald Trump gefragt haben, warum die USA derart viele Immigranten aus Haiti und anderen „Drecksloch-Ländern“ aufnehme und nicht stattdessen aus Ländern wie Norwegen. Die Äußerung gelangte an die Öffentlichkeit, wenig später beteuerte Donald Trump, dies nie gesagt zu haben. Der Schaden war jedoch schon angerichtet und weltweit entbrannte ein Feuer des Entsetzens. 

Zu den Entsetzten gehört Sean Penn, der einen Essay für ‚Time.com‘ schrieb und sein Staatsoberhaupt darin indirekt als Rassisten beschrieb: „Präsident Trumps Worte beschreiben die wundervollen Menschen aus Afrika, El Salvador und Haiti. Diese Worte sind schlimmer als nur unsensibel oder gar nationalistisch. Diese Standards sind nicht beschämend genug für diese Worte. Die Lösung für unsere derzeitige Entzweiung wohnt nicht im Weißen Haus. Stattdessen werden wir nur in Einheit leben können, wenn wir anerkennen, dass wir mit unserem derzeitigen Präsidenten wohl zum ersten Mal jemanden gewählt haben, der ein Feind des Mitgefühls ist. Wir können uns zusammen tun, nicht nur mit uns selbst, sondern auch mit Afrika, El Salvador, Haiti, Mexiko, dem Nahen Osten, und anderen, wenn wir anerkennen, dass Präsident Donald Trump ein Feind der Amerikaner ist, der Republikaner, Demokraten, Unabhängigen und von jedem neuen Kind, das geboren wird. Er ist der Feind der Menschheit. Er ist tatsächlich ein Staatsfeind.“

Donald Trump hat auf den Essay von Sean Penn noch nicht reagiert. Dass der US-Präsident dies spurlos an sich vorbeigehen lässt, ist allerdings nicht zu erwarten.