Emily Watson: Tochter ist wichtiger als Spielberg

Emily Watson: Tochter ist wichtiger als Spielberg

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Schauspielerin Emily Watson fand den ersten Schultag ihrer Tochter wichtiger als den Drehbeginn mit Steven Spielberg.

Prioritäten: Emily Watson (44) musste mit Steven Spielberg (64) verhandeln, dass er ihr für den ersten Schultag ihrer Tochter frei gab.
Die Schauspielerin (‚Breaking the Waves‘) spielt in ‚Gefährten‘ Rose Narracott. Es ist das neueste Werk der Regielegende und die Britin hat sich sehr gefreut, dass sie die Rolle bekommen hat. Nur hatte sie dann ein logistisches Problem: Ihre Tochter hatte am Drehbeginn ihren ersten Schultag und den wollte die fürsorgliche Mutter auf keinen Fall verpassen. „Es war toll, die Rolle zu bekommen. Ich musste allerdings verhandeln“, offenbarte Emily Watson gegenüber der britischen Zeitung ‚The Mirror‘. „Ich sagte, ‚Ja, Steven, ich mache es, aber du musst mir bei meinem Drehstart entgegenkommen, denn dann hat meine Tochter ihren allerersten Schultag. Ich werde da sein und kann dann vielleicht nicht den Film machen, wenn du es mir nicht erlaubst.‘ Er hat dann gesagt, dass ich später kommen kann.“
Die Darstellerin gestand, wie schwierig es manchmal sei, eine arbeitende Mutter in der Filmindustrie zu sein. Sie müsse immer wieder Kompromisse eingehen, denn ihre Familie genieße oberste Priorität: „Ich habe viel Zeit mit Reisen verbracht und erlebte unglaubliche Abenteuer auf der ganzen Welt. Aber wenn man Kinder hat, ist dies logistisch schon eine Herausforderung. Man kann nicht sagen ‚Ich besteige den Himalaya und sehe euch in drei Monaten'“, erklärte Emily Watson.