Enissa Amani: „Ich bin kein Somuncu“

Enissa Amani: „Ich bin kein Somuncu“

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Enissa Amani (c) Cover Media

Enissa Amani (31) glaubt, dass ihre anfängliche Masche auf Tussi zu tun, im Nachhinein doch nicht so klug war.

Die Komikerin (‚Studio Amani‘) ist bald wieder im Fernsehen zu sehen und möchte sich auf ihre wahren Talente beschränken: Comedy und Schauspiel. Dass sie hier punkten kann, weiß sie sicher. Was sie auch sicher weiß, ist dass ihre Tussimasche nicht von jedem verstanden wurde. Das verriet die ‚dwdl.de‘ im Interview:

„Anfangs habe ich noch mit den Vorurteilen gespielt, aber inzwischen weiß ich, dass ich das hart leugnen muss. Ich dachte, dass man automatisch versteht, dass ich alles andere als eine Tussi bin, wenn ich damit kokettiere.“

Dieses Image habe ihr am Anfang ihrer TV-Karriere nicht gut getan – neu sei es jedoch nicht gewesen. „Egal welchen Job ich als Aushilfe angefangen habe – ich wurde erstmal abgestempelt. Ich war dadurch jedes Mal gezwungen, meine Bildung förmlich auf den Tisch zu legen.“

Ihre Pro7-Show ‚Studio Amani‘ kam beim Publikum nicht wirklich gut an. Die Härte der Kritik sei dann jedoch sehr überraschend gewesen: „Ich war schon alleine deswegen überrascht, weil ich nicht unhöflich und provokant bin, sondern eigentlich sehr weich. Ich bin kein Somuncu. Aber ganz offensichtlich ist es so, dass viele Menschen mich in ihrer Schublade nicht mit dem zusammenbekommen, was ich sagen möchte.“

Den ‚Stuttgarter Nachrichten‘ erklärte die Brünette einst, wie dies zustande kam: „Das mit der Tussi kommt daher, dass ich einfach auch gerne Frau bin und ein Faible für Mode habe. Natürlich ist mir der Grips wichtiger, inhaltliche Dinge haben aber eine höhere Wertigkeit als oberflächliche Dinge.“

Mittlerweile arbeitet Enissa Amani daran, dass ihr Bild einer Tussi nicht mehr im Vordergrund steht. Mit der Sketchcomedy ‚Nissa‘ will sie zeigen, dass sie zu Größerem fähig ist.