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Google Doodle zum 115. Geburtstag für die Röntgenstrahlen und Wilhelm Conrad Röntgen

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Vor 115 Jahren machte der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen eine Beobachtung, die die Medizin und Wissenschaft von Grunde aus verändern sollten, die Röntgenstrahlung.

Er entdeckte vor genau 115 Jahren die nach ihm benannten Röntgenstrahlen. Heute ehrt die Suchmaschine Google die Röntgenstrahlen und ihren Entdecker Wilhelm Conrad Röntgen mit dem beliebten Doodle auf der Startseite.

Als Kind des Tuchfabrikanten Friedrich Röntgen und dessen Frau Charlotte Constanze, wurde Wilhelm Conrad Röntgen am 27. März 1845 in Lennep, geboren. Die Familie zog später nach Apeldoorn in die Niederlande.

Obwohl bereits viele Wissenschaftler die Röntgenstrahlen vor Röntgen entdeckt haben, der der deutsche Physiker der erste, der seine Beobachtungen der Welt zeigte.

Röntgen selbst war nicht in Kenntnis über die Arbeit seiner Kollegen, als er 1895 die von ihm als „X-Strahlen“ bezeichnete Strahlung bei Versuchen mit der Kathodenstrahlröhre entdeckte.

Im Jahr 1901 erhielt Röntgen für seine Erkenntnisse und Forschungen den Physik-Nobelpreis. Seit dem Jahr1896 setzte sich die Bezeichnung „Röntgenstrahlen“ in Deutschland und vielen anderen Ländern der Welt durch. Die Röntgenstrahlen, die den menschlichen Körper durchleuchten und somit innere Organe, als auch Knochen sichtbar machen sind aus der Medizin nicht mehr wegzudenken.

1919 starb Conrad Wilhelm Röntgen, im gleichen Jahr wurde er zum Ehrenmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ernannt. Von seiner Tätigkeit als Professor an der Universität München wurde er am 1. April 1920 aufgrund seines Alters entbunden.