Anke Engelke: Es geht auch ohne Smartphone

Anke Engelke: Es geht auch ohne Smartphone

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Anke Engelke (c) Cover Media

Anke Engelke (51) macht sich nichts aus moderner Technologie.

Die Comedy-Ikone (‚Ladykracher‘) ist in Sachen Kommunikation konservativ und verfasst sogar noch regelmäßig handgeschriebene Briefe. Diese „altmodische Technikverdrossenheit“ helfe ihr dabei, im Alltag Ruhe zu finden, so Anke im Gespräch mit dem ‚alverde Magazin‘:

„Ich habe kein Smartphone. Ich finde es total ausreichend, zwei Sätze als SMS rauszuhauen, das verplempert keine Zeit“, verriet die Schauspielerin. „Wenn ich dagegen Zeit habe, schreibe ich Briefe und Postkarten. Ich freue mich auch immer, wenn ich Antworten im Briefkasten habe.“

Auch „Perspektivwechsel“ würden ihr gut tun – und die bekomme sie vor allem in Afrika, wo sie seit 15 Jahren das Medikamentenhilfswerk ‚action medeor‘ unterstützt. „Für mich ist es ein riesiges Privileg, dass ich einen Topjob habe. Deshalb finde ich, dass es fast eine Pflicht ist, anderen Menschen zu helfen und darüber zu berichten“, erklärte Anke Engelke.

Seit dem 27. April ist die Film- und TV-Darstellerin in der Kinokomödie ‚Happy Burnout‘ zu sehen, die sich auf humorvolle Weise mit dem Thema Depressionen und Ausgebranntsein auseinandersetzt. Sie selbst hatte in der Vergangenheit auch schon mal das Gefühl, dass ihr alles zu viel wird. „Aber klar. Wäre schrecklich, wenn ich das nie gehabt hätte“, erklärte Anke unlängst gegenüber ‚Tagesspiegel.de‘. „Wir müssen so fühlen dürfen, weil wir sonst keine Menschen wären.“ Der Film sei zwar lustig, gehe deshalb aber nicht flapsig mit der Thematik um, versicherte Anke Engelke außerdem.