Eagles of Death Metal: Sie durften nicht ins Bataclan

Eagles of Death Metal: Sie durften nicht ins Bataclan

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Eagles of Death Metal (c) Cover Media

Die Eagles of Death Metal wurden an der Tür des Bataclans abgewiesen.

Am Samstag [12. November] wurde die Pariser Konzerthalle mit einem Auftritt von Sting (65, ‚Desert Rose‘) wiedereröffnet, fast genau ein Jahr nach dem Massaker, bei dem 90 Menschen ihr Leben verloren. Damals stürmten islamische Terroristen ein Konzert der amerikanischen Band Eagles of Death Metal. Genau die waren es jetzt auch, die zumindest als Zuschauer bei der Eröffnung dabei sein wollten. Frontmann Jesse Hughes (44) und ein weiterer Kollege versuchten, sich Eintritt zu verschaffen – und wurden an der Tür abgewiesen.

Seit der Tragödie vor einem Jahr sorgte der Musiker mit seinen Aussagen immer wieder für Kontroversen. So behauptete er erst im Mai, dass die muslimischen Mitarbeiter des Bataclans von dem geplanten Anschlag gewusst und den Terroristen geholfen hätten. Kein Wunder also, dass Jules Frutos, Co-Betreiber des Ladens, nicht begeistert war, als die Eagles of Death Metal am Samstagabend vor seiner Tür standen. „Sie waren da und ich habe sie rausgeworfen – es gibt Dinge, die kann man nicht verzeihen“, sagte er der AFP. Mit den Verschwörungstheorien von Jesse Hughes, der bekennender Waffen-Fan und Unterstützer von Donald Trump (70) ist, kann er nichts anfangen. „Er macht alle zwei Monate diese unglaublich falschen Aussagen. Das ist Wahnsinn, unser Sicherheitspersonal zu beschuldigen, mit den Terroristen unter einer Decke zu stecken … Es reicht. Das muss aufhören“, forderte er schon vor dem Konzert.

Das verlief dann glücklicherweise friedlich – ganz ohne Jesse Hughes und die Eagles of Death Metal.