Eagles of Death Metal: Frontmann greift Anti-Waffen-Protestanten an

Eagles of Death Metal: Frontmann greift Anti-Waffen-Protestanten an

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Jesse Hughes (c) Rui M Leal/WENN.com

Jesse Hughes (45) hat jugendliche Protestanten beschimpft.

Der Sänger (‚Honkey Kong‘) stand mit seiner Band Eagles of Death Metal 2015 im Bataclan in Paris auf der Bühne, als Terroristen die Stätte stürmten und insgesamt 89 Konzertbesucher töteten. Vor wenigen Wochen wurde die USA von einer Tragödie heimgesucht, als ein Amokläufer in die Marjory Stoneman Douglas High School stürmte und insgesamt 17 Menschen erschoss. Zahlreiche Schüler hatten anschließend zu landesweiten Protesten in den USA für strengere Waffengesetze aufgerufen, die am 24. März stattfanden.

Während viele Berühmtheiten selbst Schilder in die Höhe hielten und sich lautstark für den Anlass stark machten, hat Jesse Hughes keinerlei Verständnis für die Protestanten. Ganz im Gegenteil: Die Überlebenden des Amoklaufs griff er mit mehreren Instagram-Posts an, die er mittlerweile wieder gelöscht hat. In einem Post verglich er schärfere Waffengesetze mit einem Mann, der sich den Penis abschneidet, um eine Vergewaltigung zu verhindern. Dazu schrieb Jesse: „Wenn die Wahrheit einfach nicht zu deiner sch**ß Sicht passt, halt die Luft an, stampfe mit den Füßen und weigere dich, sie zu akzeptieren – dann nimm dir mehrere Tage von der Schule frei und spiel auf Kosten des Blutes von 16 deiner Mitschüler rum. Es ist wäre lustig, wenn es nicht so pathetisch und widerlich wäre!“ Die Überlebenden des Amoklaufes, die sich für strengere Kontrollen beim Kauf von Waffen stark machen, nannte er zudem „widerliche, ekelhafte Typen, die die Toten missbrauchen“. Weiterhin fragte er, ob die Waffengesetze in Frankreich die Tragödie im Bataclan vermeiden konnten. Jesse Hughes hat sich mittlerweile für seine Kommentare entschuldigt.