Kollegah & Co.: Ein guter Tag für deutschen Rap

Kollegah & Co.: Ein guter Tag für deutschen Rap

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Kollegah (c) Cover Media

Kollegah (32) ist aktuell kreativ und lässt seine Fans ausführlich daran teilhaben.

Zwar kommt nicht jeder Fan des Rappers (‚Genozid‘) dabei gut weg – einen schlug Kollegah kürzlich auf der Bühne nieder – doch musikalisch zeigt er fast wöchentlich, was er zu bieten hat. Nachdem erst kürzlich einen Remix zu seinem Track ’24 Karat‘ veröffentlichte, auf dem seine Kumpanen Ali As (37, ‚Lass sie tanzen‘) und Seyed (23, ‚Schlangen‘) einen Gastauftritt haben, kam jetzt der erste neue Hit. Auch auf ‚Guccisandalen‘ arbeiten die drei zusammen und liefern einen technisch einwandfreien und ausnahmsweise mal lustigen Track ab – ungewohnt für das Trio, das in letzter Zeit doch eher durch Provokationen in der Szene auffällt.

Das Highlight heute lieferte jedoch vermutlich Ufo361 (‚Mister T‘) ab. Der junge Berliner, der in der Szene überdurchschnittlich viel Lob erfährt, hat sich mit dem 187er Gzuz (28, ‘Ahnma‘) zusammengetan und liefert mit ‚Für die Gang‘ einen weiteren Ohrwurm ab. Sein drittes Mixtape ‚Ich bin 3 Berliner‘ erscheint am 28. April und verspricht schon jetzt neue Hits aus der Feder des Rappers.

Aus dem weiteren Umfeld von Kollegah lieferte auch das ‚Banger‘-Label neuen Output. 18 Karat (‚Löwen‘) steht dort vor seinem ersten Release und spart nicht mit Singleauskopplungen. ‚Gangsta‘ ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein harter Straßentrack, der von der hohen Produktionsqualität der Banger profitiert.

Auch albumtechnisch kann der heutige Tag [31. März] ein echtes Highlight bieten. Kurdo (28, ‚Hände weg‘) veröffentlicht sein mittlerweile viertes Album. Auch hier ist Kollegah mit einem Gastbeitrag vertreten. Ein guter Tag für deutschen Rap.