Marion Cotillard: Edith Piaf ließ sich nicht abschütteln

Marion Cotillard: Edith Piaf ließ sich nicht abschütteln

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Marion Cotillard (c) Daniel Deme/WENN.com

Marion Cotillard (41) hatte ein wenig mit Edith Piaf (†47) zu kämpfen.

Die Schauspielerin (‚Inception‘) spielte 2007 in dem Film ‚La Vie en rose‘ die berühmte Sängerin und bekam auch einen Oscar dafür. Aber Piaf war ein schwieriger Mensch und sie darzustellen, war kein Zuckerschlecken. „Es war das erste Mal, dass ich Schwierigkeiten hatte, eine Figur abzuschütteln“ gestand Marion in der britischen Graham Norton Show. „Ich schämte mich dafür, denn es war ein Job und als Schauspielerin sollte ich nicht zu sehr von einer Rolle beeinflusst werden. Aber ich lebte sechs Monate mit ihr und betrat damit eine andere Dimension.“ Auch ihr Aussehen war nicht unerheblich. „Ich sah meine Familie oder Freunde nicht, denn sie fanden, dass ich komisch aussah mit meinen Augenbrauen und den rasierten Haaren. Ich mochte das überhaupt nicht“, seufzte die Oscar-Preisträgerin. Es dauerte eine Weile, bis sie die Edith in sich abschütteln konnte, aber sie kann immer noch so gut ‚Je ne regrette rien‘ im Playback singen, dass man denkt, Edith würde leibhaftig trällern. „Wenn man einen Film dreht, dann verliebt man sich irgendwie in die Rolle, die man spielt und wenn die Dreharbeiten vorbei sind, wird man sein Leben nie wieder mit ihr teilen. Das ist ganz schön brutal“, bedauerte Marion Cotillard diesen Aspekt ihres Jobs.