Max Raabe: Schlafen kann man tagsüber

Max Raabe: Schlafen kann man tagsüber

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Max Raabe (c) Cover Media

Max Raabe (54) hätte fast sein eigenes Konzert verschlafen.

Der Musiker hat sein neues Album ‚Der perfekte Moment … wird heut verpennt‘ vorgestellt und sich dafür Unterstützung von Annette Humpe (66) und Peter Plate (50) geholt. Max selbst dürfte an der Platte vornehmlich spät abends gearbeitet haben, denn wie er der ‚B.Z.‘ verriet, ist er alles andere als ein Morgenmensch:

„Morgenmuffel und Langschläfer. Dafür komme ich meistens abends nicht zur Ruh, ich bin eher eine Nachteule.“ 

Seine innere Uhr hätte ihm einmal fast arge Probleme bereitet, denn zu seinem eigenen Konzert wäre er durch ein Nickerchen zu spät gekommen: „Das Lustigste, was ich mal erlebt habe, als ich im Zug nach Leipzig saß, da bin ich wohl eingeschlafen und da tippt mir jemand auf die Schulter und sagt: ‚Herr Raabe, meine Schwester geht heute zu Ihnen ins Konzert. Ich glaub, Sie müssen hier aussteigen…'“

Über seine aktuelle Platte hatte Max Raabe bereits Anfang des Jahres gegenüber dem ‚Berliner Kurier‘ gesprochen und dabei auch seine Zusammenarbeit mit Annette Humpe angekündigt: „Annette Humpe sagte mir, sie wolle kein ganzes Album mehr produzieren. Sie meint, wir hätten über alles, was uns so beschäftigt, schon geschrieben. Trotzdem sind uns schon wieder ein paar Ideen gekommen.“ Zudem habe sich sein Publikum durch die Arbeit mit Annette verjüngt: „Die jungen Leute können jetzt nachvollziehen, was ich an den zwanziger Jahren so spannend finde. Die neueren Lieder sind eine Fortentwicklung in der Geschichte, die da erzählt wird. Getragen nicht von einem Viervierteltakt, sondern von gemäßigt poppigen Beats.“