Robin Williams: Zu amerikanisch für 'Harry Potter'

Robin Williams: Zu amerikanisch für 'Harry Potter'

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Zelda und Robin Williams (c) wenn

Robin Williams (†63) durfte nicht in den ‚Harry Potter‘-Filmen mitspielen.

Dabei hätte der verstorbene Star (‚Good Will Hunting‘) das liebend gern getan, wie die Besetzungschefin der Filmreihe, Janet Hirshenson, der ‚Huffington Post‘ jetzt verriet: „Robin rief an, weil er sehr gern mitgemacht hätte, aber es gab die Vorgabe, dass nur Briten mitspielen durften.“

‚Harry Potter‘-Erfinderin J.K. Rowling (51) hatte ganz genaue Vorstellungen, wer in ihrer Zauberwelt auf der Leinwand auftauchen durfte. Die Britin hatte im Vertrag mit Warner Bros. stehen, dass sie Veto-Recht bei der Filmbesetzung habe. Die Autorin stellte klar, dass Harry Potter in Großbritannien spielt und deshalb auch nur britische Darsteller für die Rollen engagiert werden sollten.

Alan Rickman (†69, ‚Stirb langsam‘) erzählte einst in einem Interview, dass die Filmbosse auch gerne einen größeren US-Star als ihn für die Rolle des Severus Snape haben wollten, aber da gab es kein Durchkommen bei J.K. Rowling – und so wurde auch ein Robin Williams abgeschmettert. Man fragt sich nun, wie er die Rolle des Hogwarts-Wildhüters Hagrid gespielt hätte, die nun aber für alle Ewigkeiten mit Robbie Coltrane (66, ‚Für alle Fälle Fitz‘) verbunden sein wird – er war die erste Wahl von J.K. Rowling und hat seine Sache sehr gut gemacht.