Udo Lindenberg: Täglich in seiner Ausstellung

Udo Lindenberg: Täglich in seiner Ausstellung

Panikrocker  Udo Lindenberg ist selbst so angetan von der Ausstellung seiner Kunst, dass er jeden Tag  durch die Hallen läuft und hier und da auch immer wieder etwas verändert.

Klasse inszeniert: Udo Lindenberg (65) ist selbst der größte Fan seiner Ausstellung.
Der Musiker (‚Cello‘) konnte am 22. Dezember die Eröffnung einer Ausstellung über seine Kunst im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe beiwohnen und ist begeistert von der Zusammenstellung der Exponate: „Die Ausstellung ist gut gemacht und außergewöhnlich, weil alle Elemente zusammenkommen: Musik, Malerei und Film. Das Element Film ist sehr stark mit eingebaut, mit etlichen großen Leinwänden mit Ausschnitten aus der MTV-Show ‚Unplugged‘ und aus Konzerten in der O2 World. Außerdem sieht man einen großen Teil meines malerischen Werks und Stationen meines Lebens“, schwärmte das deutsche Urgestein im Interview mit dem ‚Hamburger Abendblatt‘ stolz. So gut gefällt es ihm, dass er jeden Tag vorbeischaut. „Ich find es selber sehr antörnend. Es kickt mich cool an, ist overgeil“, lobte der Sänger und bringt seine Ideen täglich neu mit ein. „Ich habe immer noch kleine Verfeinerungen vorgenommen: hier noch ’ne Leinwand hin, da noch ’n Screen hin. Da noch ’n anderes Bild hin“, berichtete er und schwärmte, dass dies den Charme seiner Ausstellung noch erhöhe: „Andere Ausstellungen sind eher statisch, diese ist sehr lebendig. Hier kommst du von einer Stimmung, von einer Gefühlswelt in die andere. Du hörst ständig Sounds, Panik-Songs und so, ne.“
Die Menschen, die Udo Lindenberg persönlich im Museum antreffen, sind begeistert und so hat es der Star noch immer nicht geschafft, alle Räume ausführlich zu betrachten: „Ich mache dauernd mit den Besuchern Fotos, vom Kleinkind bis zum heißen Greis. Aber die Leute sind hell begeistert und empfangen mich wahnsinnig herzlich. Und viele sagen: ‚Udo, geh bloß nicht weg aus Hamburg!'“ freute sich Udo Lindenberg über die positive Resonanz zu seiner Ausstellung.