Zoë Kravitz: Schwere Jugendzeit

Zoë Kravitz: Schwere Jugendzeit

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Zoë Kravitz (c) Ivan Nikolov/WENN.com

Zoë Kravitz (28) musste erst lernen, sich selbst zu akzeptieren.

Die Schauspielerin (‚Mad Max: Fury Road‘) ging als Jugendliche auf Privatschulen und das war nicht gerade hilfreich, um das eigene Ich zu finden. Gerade ihre Herkunft machte es ihr nicht leicht – im Gegenteil. „Es ist eine sehr interessante Reise gewesen, weil ich immer eines der wenigen schwarzen Kinder an meinen Schulen war“, verriet die Tochter von Lenny Kravitz (52, ‚Fly Away‘) im Gespräch mit dem ‚Allure‘-Magazin. „Ich ging auf Privatschulen, die voll mit weißen Kids waren. Ich glaube, das hat mich ein bisschen dazu gebracht, auszublenden, dass ich schwarz bin oder zumindest, dass ich nicht als Schwarze gesehen werden wollte.“

Die anderen Kinder hätten sich immer über sie unterhalten, was sie nicht sehr mochte – als Kind ist das mehr als verständlich. Das habe dazu geführt, dass sich Zoë in der eigenen Haut nicht mehr wohl fühlte. Doch heutzutage sei dieses Problem abgewendet und die Schauspielerin ist stolz auf das, was sie ist. „Je älter ich werde, desto mehr Lebenserfahrung sammle ich. Ich identifiziere mich mehr und mehr mit meinem Dasein und was das bedeutet. Ich werde immer stolzer auf meine Wurzeln und meine Geschichte.“

Glücklicherweise konnte Zoë Kravitz dem Hamsterrad entkommen und zu einer stolzen Frau werden – trotz Zweifel in der Jugend.