Ashton Kutcher: Ich habe Dinge gesehen, die niemand sehen sollte

Ashton Kutcher: Ich habe Dinge gesehen, die niemand sehen sollte

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Ashton Kutcher (c) FayesVision/WENN.com

Ashton Kutcher (39) musste viel Leid miterleben.

Der Schauspieler (‚Two and a Half Men‘) hatte mit seiner damaligen Ehefrau Demi Moore (54, ‚Ghost – Nachricht von Sam‘) im Jahr 2009 die Organisation Thorn gegründet, eine gemeinnützige Stiftung, die sich dafür eingesetzt hat, Kinderpornografie und Sexsklaverei auf der Welt zu bekämpfen. Nun hat Ashton vor dem US-Senat ausgesagt und somit einen tiefen Einblick in seine Arbeit und seine Seele gegeben, indem er zugab, dass seine wohltätige Arbeit ihm Bilder beschert habe, die er nie wieder loswerde.

„Ich habe Dinge gesehen, die kein Mensch jemals sehen sollte“, sagte er laut der amerikanischen ‚Page Six‘ am 15. Februar. „Ich habe Videomaterial von einem Kind gesehen, das so alt wie mein Kind ist. Ich habe gesehen, wie es von einem amerikanischen Mann vergewaltigt wurde, der Sextourist in Kambodscha war. Das Kind hatte sich so an diesen Zustand gewöhnt, dass es dachte, es würde bei einem Spiel mitmachen.“ Ashton hat zwei Kinder mit seiner Frau Mila Kunis (33, ‚Black Swan‘): Tochter Wyatt ist zwei Jahre alt, Sohn Dimitri ist vor vier Monaten geboren worden.

Die Arbeit für die Organisation habe ihn auch in anderer Hinsicht an seine Grenzen gebracht, denn er habe schnell erkennen müssen, dass keine Organisation dieser Welt, sei es die Polizei oder Thorn, ein Kind davor beschützen könne, missbraucht zu werden. „Ich habe einmal einen Anruf vom Homeland Security erhalten, das uns um Hilfe gebeten hat. Die haben uns gesagt, dass es ein siebenjähriges Mädchen gebe, dass sexuell missbraucht wurde und dessen Bilder nun im Dark Web kursieren würden. Sie haben das Mädchen drei Jahre lang beobachtet, aber sie konnten den Täter nicht finden. Wir waren die letzte Anlaufstelle. Ein Schauspieler und seine Organisation als letzte Hilfestelle! Ich musste Nein sagen. Es hat mich fertig gemacht. Das hat mich nie losgelassen.“

Auch wenn er sich das damals nicht zugetraut hat: Heute würde Ashton Kutcher Ja sagen und alles daran setzen, den Peiniger des Mädchens ausfindig zu machen.