Axel Prahl: Mutig gegen Autoritäten

Axel Prahl: Mutig gegen Autoritäten

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Axel Prahl (c) Cover Media

Axel Prahl (57) war immer ein Rebell.

Der Darsteller (‚Tatort‘) ist einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler seiner Generation und bundesweit beliebt. Dabei hätte er auch eine ganz andere Karriere einschlagen oder gleich im Gefängnis landen können, denn Axel hat so seine Probleme mit der Obrigkeit, wie er lachend im Interview mit der ‚Bild‘ verriet:

„Ich war zehn Jahre alt und damals gab es noch die Mittagspause, sprich, die Geschäfte waren geschlossen. Bei Kummerfeld standen vor einer Ladentür Limokisten, da habe ich dann mal eine Flasche mitgehen lassen und bin ganz schnell nach Hause gerannt. Doch schon kamen mir die Bullen entgegen. Das gab richtig Mecker und Stubenarrest.“

Das war jedoch nicht der einzige Plan, den er ausgeheckt hatte, um sich gegen die Autoritäten aufzulehnen. Ein ganz anderes Beispiel fiel Axel ein, als er sich daran erinnerte, wie er sich gegen den Einzug in die Bundeswehr wehrte: „Ich hatte als Kind Bronchitis. Kurz vor der Musterung bin ich eine Woche mit freiem Oberkörper herumgerannt – das war im Februar. Als ich dann zur Musterung kam, hatte ich ein ordentliches Fiepen auf der Brust, trotzdem sagte ich, ich würde mich gerne auf zwölf Jahre verpflichten und bei der Bundeswehr Musik studieren. Dann zeigte ich noch das Attest über meine Kindheits-Bronchitis und beteuerte unter Schnauben und Röcheln ‚Heute geht’s mir gut!'“

Da überrascht es ein wenig, dass Axel Prahl in seiner Karriere immer wieder Polizisten gespielt hat. Eines passt aber perfekt zur Obrigkeitsfigur: die klaren Worte, die Axel im Privatleben bevorzugt, wie er dem ‚Berliner Kurier‘ erklärte:

„Wenn irgendwas auf Deutsch gesagt Schei*e läuft, dann nenne ich das auch beim Namen. Haste Kuhkacke am Schuh, haste Kuhkacke am Schuh.“