Beth Ditto: Zurück zur Kindheit mit 'Fake Sugar'

Beth Ditto: Zurück zur Kindheit mit 'Fake Sugar'

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Beth Ditto (c) Cover Media

Beth Ditto (36) hat sich an ihre Kindheit erinnert.

Die Musikerin (‚I Wrote The Book‘) ist seit Jahren Frontfrau der erfolgreichen Punkband Gossip, hat sich nun jedoch eine neue Herausforderung gesucht und ihr erstes Soloalbum aufgenommen, das auf den Namen ‚Fake Sugar‘ hört und ab dem 16. Juni weltweit erhältlich sein wird.

Für die Platte hat sie sich mit Jennifer Decilveo zusammengetan, die Beths Punk-Einflüsse mit Pop-Strömungen verbunden hat. Doch Beth beschreitet mit ihrem neuen Album nicht nur stilistisch neue Ufer, sondern hat auch Querverweise auf ihre Kindheit einfließen lassen, wie sie sich in einem Pressestatement erinnerte:

„Ich floh vor den schlimmen Seiten der Südstaatenkultur. Ich bin mittlerweile alt genug und meiner Familie so dankbar, dass ich jetzt das Gute an der Umgebung sehen kann, wo ich aufwuchs.“ Denn die kraftvolle Künstlerin wuchs in einer kleinen Stadt in Arkansas unter ärmlichen Bedingungen auf. Ihre Mutter war Krankenschwester und zog acht Kinder groß; ihr Vater war ein Tingeltangel-Soundmann, der seiner Tochter Beth den Twostep-Tanz beibrachte. Die Texte auf ‚Fake Sugar‘ sind gespickt mit Anspielungen an ihre Herkunft.

Dabei hat Beth Ditto einen sehr breitgefächerten Musikgeschmack. Erst kürzlich überraschte sie mit dem Geständnis, ein riesiger Abba-Fan zu sein. Wie sie gegenüber ‚Marie Claire‘ verriet, sei sie von der schwedischen Gruppe auch stark inspiriert worden: „Als ich die Songs für mein letztes Album schrieb, habe ich eine Menge Abba und Paul Simon gehört.“ Aber auch die Stadt London gibt ihr viel Anregung. „Ich lebe nicht in New York oder L.A. – ich lebe in Portland. Ich finde es toll, nach London zu kommen, um dort Musik zu schreiben, denn vom Klima ist es ähnlich wie Portland, aber die Energie ist ganz anders.“