Carmen Geiss: Angst vor Krebs

Carmen Geiss: Angst vor Krebs

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Carmen Geiss (c) Cover Media

Carmen Geiss (52) tut alles, um nicht das gleiche Schicksal wie ihr Vater Heinz zu erleiden.

Er hatte einen Tumor in der Lunge und starb an der tückischen Krankheit. Auch ihre Mutter Anna litt unter Krebs, bei ihr waren die Stimmbänder befallen. Glücklicherweise wurde das aber im Frühstadium entdeckt und endete nicht tödlich. Gerade weil es bei ihr in der Familie liegt, kämpft die Entertainerin (‚Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie‘) mit der Angst, irgendwann auch selbst an Krebs zu leiden. Deshalb tut sie alles Mögliche, damit es nicht soweit kommt. So stehen sie und ihr Mann Robert (53) kurz vor der Untersuchung in einer Spezialklinik in Monaco, um sich von Kopf bis Fuß durchchecken zu lassen.

„Ich habe Angst, ganz klar. Aber ich versuche, dem nicht zu viel Platz einzuräumen“, betonte die TV-Blondine in ‚Closer‘. „Sollte man etwas haben, kann man es nicht ändern. Es ist dann besser, es zu wissen.“

In Sachen Vorsorge ist Carmen aber nicht nur bei sich selbst auf Trab. Ihre Töchter Shania (13) und Davina (14) bekommen das ebenfalls zu spüren. „Meine Töchter habe ich gegen Krebs impfen lassen“, erklärte die zweifache Mutter. Eine universale Impfung gegen Krebs gibt es bisher aber leider nicht – auch wenn Forscher bereits daran arbeiten. Allerdings können sich junge Mädchen zumindest gegen HPV impfen lassen und somit vor Gebärmutterhalskrebs schützen.

Der Tod ihres Vaters an Lungenkrebs war ein so emotionales Ereignis für Carmen, dass die Gelegenheitssängerin ihrem verstorbenen Papa sogar ein Lied auf ihrem Ende 2016 erschienenen Album ‚Der Burner‘ widmete. Den Titel ‚Bon Voyage‘ einzusingen, war für sie nicht leicht. „Ich musste die Proben ständig abbrechen, weil ich in Tränen ausbrach. In diesen Momenten kamen die Bilder immer wieder hoch“, erinnerte sich Carmen Geiss im Gespräch mit ‚Express‘. „Als ich die Nachricht bekam, dass er im Krankenhaus liegt. Als ich bei ihm war, ihm noch einmal die Hand hielt und mit ihm sprach. Und als er dann einschlief.“