Charlie Sheen: "Ich wollte mir eine Kugel in den Kopf jagen"

Charlie Sheen: "Ich wollte mir eine Kugel in den Kopf jagen"

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Charlie Sheen (c) WENN.com

Charlie Sheen (51) dachte nach seiner HIV-Diagnose daran, sich das Leben zu nehmen.

Der US-Schauspieler (‚Die Indianer von Cleveland‘) ging 2015 mit seiner Krankheit an die Öffentlichkeit, verbrachte zuvor aber bereits vier Jahre damit, den schweren Schock zu verarbeiten. Anfangs fehlte ihm sogar der Wille weiterzumachen.

„An dem Tag, an dem ich meine Diagnose erhielt, wollte ich mir eine Kugel in den Kopf jagen“, gestand Charlie nun zu Gast bei ‚Good Morning America‘. „Aber meine Mutter war da und ich wollte das nicht vor ihr tun und ihr nicht zumuten, dass sie mich findet und die Sauerei wegmachen muss.“

Inzwischen beteuert der Film- und Serienstar, dass man auch mit dem HI-Virus eine gute Lebensqualität genießen kann. Neue Hoffnung schöpft er vor allem dank eines neuen Medikaments, das zwar noch nicht zugelassen ist, aber in der Testphase steckt – und dabei gibt sich Charlie Sheen gerne als Versuchsperson her.

„Wir stehen kurz vor der Zulassung“, erklärte er in der Sendung zu PRO-140, so der Name des Arzneistoffes. „Es ist kein scheußlicher Medikamenten-Cocktail, der viele Nebenwirkungen hat und dich emotional sowie körperlich fertig macht – man bekommt pro Woche eine Spritze.“

Die Unterstützung, die ihm dabei von seinen Fans entgegenschlägt, rührt den Hollywood-Darsteller derweil. „Ich gehe raus in die Welt und bekomme warme Umarmungen und Komplimente. Da draußen ist momentan nur Liebe für mich“, freute sich Charlie Sheen.