Christoph Waltz: Multitasking ist nicht sein Ding

Christoph Waltz: Multitasking ist nicht sein Ding

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Christoph Waltz (c) FayesVision/WENN.com

Christoph Waltz (61) möchte sich beim Filmen lieber auf eine Sache konzentrieren.

Der Schauspieler (‚Inglourious Basterds‘) hat eingeräumt, dass er bei seinem Regiedebüt zu kämpfen hatte. Um die Finanzierung seine Films ‚Georgetown‘ zu sichern, bedurfte es eines bekannten Namens auf der Darstellerliste. Wer war da also besser geeignet als der Hollywoodstar selbst? „Man muss Investoren anlocken, und diese Aufgabe fiel mir zu. Ich musste also vor die Kamera treten und gleichzeitig Regie führen, und ich bin nicht davon überzeugt, dass das gut zusammenpasst“, gestand Christoph zu Gast in der US-Frühstücksshow ‚Good Morning America‘. „Es fällt mir so schwer, weil ich nie zuhöre!“ Dass er an zwei Fronten kämpfte, hatte allerdings den gewünschten Erfolg, denn er bekam seine Finanzierung und konnte die britische Schauspielikone Vanessa Redgrave (80, ‚Howards End‘) für die weibliche Hauptrolle verpflichten.

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte der 91-jährigen Viola Draht, die von ihrem Ehemann Albrechts Muth, einem Hochstapler, ermordet wurde. Christoph Waltz spielt die Rolle des Bösewichts. Für das Drehbuch zeichnete sich der Pulitzer-Preis-Gewinner David Auburn (48) verantwortlich. Ob der Film, wenn er dann im nächsten Jahr erscheint, auch wirklich ‚Georgetown‘ heißen wird, ist zurzeit noch ungewiss. „Ich habe mein Werk noch nicht gesehen, wir sind noch am Schneiden“, lachte Christoph Waltz. „Ich glaube, ein Film sucht sich seinen Namen selbst aus.“