Daniel Brühl: Mit Tapas nicht allzu erfolgreich

Daniel Brühl: Mit Tapas nicht allzu erfolgreich

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Daniel Brühl (c) Cover Media

Daniel Brühl (39) muss einen Flop verkraften.

Auf der Leinwand ein Hitgarant, auf dem Teller nicht so erfolgreich: Nach nur neun Monaten hat der Schauspieler (‚Inglorious Basterds‘) seine Bar Gracia im Prenzlauer Berg in Berlin wieder geschlossen.

„Das Restaurant hat vor zwei, drei Wochen zugemacht“, bestätigte Daniels Agentin Regine Baschny gegenüber ‚Bild‘. „Es wurde einfach nicht so angenommen.“

Tatsächlich schien das Essen der Tapas-Bar einfach keine Starqualitäten zu haben – mag man zumindest der Journalistin Tina Hüttl glauben, die für die ‚Berliner Zeitung‘ im Juni eine Gastro-Kritik verfasste.

„Das vegetarische Ceviche war schlicht nicht essbar, weil ein mit Maisstärke gebundener Essig-Mangosaft ein paar Karottenklötzchen, Maiskolben, grob gestückelte Rote Beete und Zwiebeln zusammenband, was einfach nur seifig und schrecklich schmeckte“, meinte sie. Auch der Service habe laut ihr zu wünschen übrig gelassen: „Meine Bedienung kennt die Speisekarte nicht, es gibt etwa je fünfzehn kalte und warme Tapas, jede Nachfrage verwirrt sie mehr. Es ist nicht ihre Schuld, man merkt, es fehlt Führung. Wenn der Inhaber keine Zeit hat, braucht es einen engagierten Küchenchef, der alle auf Linie bringt, sodass jeder Produkt und Speisen genauestens kennt“, prangerte sie an.

Auf anderen Bewertungsportalen wie ‚Yelp‘ oder ‚Food-Tiger‘ schnitt Daniel Brühls Bar etwas besser ab, doch auch hier hieß es: „Netter Service, allerdings auch ’stumpf‘ gegenüber Kritik. Keine Entschuldigung bei Unzufriedenheit. Preis-/Leistungsverhältnis grenzwertig.“

Ein kleiner Trost aber bleibt: Daniel Brühls anderes Tapas-Restaurant, die Bar Reval in Berlin-Kreuzberg, läuft nach wie vor gut.