Désirée Nosbusch: In einer Bank bleiben die Seelen auf der Strecke

Désirée Nosbusch: In einer Bank bleiben die Seelen auf der Strecke

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Désirée Nosbusch (c) Cover Media

Désirée Nosbusch (53) hat keine hohe Meinung von Bankern.

Damit steht die Schauspielerin (‚Der Tod meiner Schwester‘) nicht allein da, aber für die Vorbereitungen für die ZDF-Serie ‚Bad Banks‘, in der sie die eiskalte Bankenchefin Christelle Leblanc spielt, hat sie viel über die Branche gelernt.

„In einer Bank bleiben die Seelen auf der Strecke. Ich beneide keinen von denen. Deren Leben ist völlig durchgeknallt“, befand die gebürtige Luxemburgerin gegenüber ‚Bild‘. „Sex, Drugs und Rock’n’Roll scheinen völlig normal zu sein. Diese Sucht nach Geld und Macht, die alle vergessen lässt, dass es um Menschen geht, macht mir Angst. Ich könnte keine Sekunde mehr schlafen, wenn ich so einen Job in einer Bank hätte.“

Als Rolle aber war dies ein großes Geschenk, denn als skrupellose Macherin konnte Desirée den Zuschauern endlich mal ein anderes Bild von sich zeigen. Sie hatte nämlich schon mit ihrem braven Image zu kämpfen, wie sie der ‚FAZ‘ erzählte: „Zum anderen war ich vermutlich in den Köpfen der Macher immer zu sehr Désirée mit dem Pferdeschwanz, die Moderatorin. Ich habe immer gehofft, dass irgendwann mal jemand kommt, der sagt: Ich hätte Lust, dich neu zu sehen. Das war jetzt Christian Schwochow.“ Der Regisseur und Macher von ‚Bad Banks‘ hat Désirée Nosbusch ein neues Image verpasst.

Die Zuschauer dürfen sich auch weiter über Christelle Leblanc aufregen, denn das ZDF hat gerade bestätigt, dass es eine zweite Staffel der Finanzthrillerserie geben wird.