Dirk Nowitzki: "Als Held sehe ich mich natürlich nicht"

Dirk Nowitzki: "Als Held sehe ich mich natürlich nicht"

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Dirk Nowitzki (c) Cover Media

Dirk Nowitzki (38) ist ein bescheidener Typ.

Die Wirkung auf seine Fans ist dem Basketballer, der aktuell in der NBA bei den Dallas Mavericks spielt, natürlich bewusst, feiern will er sich dafür aber nicht lassen. „Als Held sehe ich mich natürlich nicht. Das ist mir arg hochgegriffen“, bemerkte er in einem Interview mit dem Sportmagazin ‚Socrates‘. „Den Leuten gefällt, wie ich Basketball spiele. Klar hat man eine gewisse Vorbildfunktion. Aber der Begriff ‚Held‘ ist schon wahnsinnig hochgegriffen.“

Ein nahbarer Basketball-Superstar ist Dirk Nowitzki also: „Es macht mir natürlich großen Spaß, zu sehen, wie die Fans sich freuen, wenn sie ein Autogramm oder ein Foto bekommen. Das macht mir schon auch Spaß, vor allem bei den Kids … Diese Momente mit den Fans sind mir deshalb sehr wichtig.“

Und auf diese Momente muss Dirk Nowitzki bauen, denn mit den Dallas Mavericks läuft es derzeit nicht gut. Die zwölfte Saisonniederlage in der NBA mussten sie gestern [23. November] hinnehmen, was allerdings nicht am deutschen Star lag. Ganze 20 Minuten war er auf dem Spielfeld und holte dabei zehn Punkte gegen die Los Angeles Clippers. Verloren haben die Dallas Mavericks mit 104:124 trotzdem. Die Rückkehr von Dirk Nowitzki, der wegen Achillessehnenproblemen acht Spiele pausieren musste, hätte also besser laufen können – als Held sehen ihn einige Fans sicherlich trotzdem.