Horst Lichter: "Ich kann diese Formate nicht ertragen"

Horst Lichter: "Ich kann diese Formate nicht ertragen"

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Horst Lichter (c) Cover Media

Horst Lichter (55) ist ein echter Menschenfreund.

Nach seinem Rückzug aus der TV-Küche präsentiert der Koch schon länger die Trödelshow ‚Bares für Rares‘, die für das ZDF ein echter Renner geworden ist. Das Vorabendprogramm beherrscht die sympathische Show schon lange und das hat einen bestimmten Grund, wie Horst im Gespräch mit dem ‚Goettinger Tageblatt‘ erklärte. „Sie [die Zuschauer] haben es satt, dass im Fernsehen Menschen vorgeführt werden. Ich selber bin ein Menschenliebhaber, das ist meine größte Leidenschaft, und ich kann diese Formate nicht ertragen, in denen Menschen vorgeführt werden.“ Das passiert bei ‚Bares für Rares‘ freilich nicht.

Horst Lichter präsentiert die Sendung aber nicht nur mit außerordentlich viel Respekt vor den Gästen, sondern agiert auch hinter der Kamera ähnlich. „Ich habe aber auch immer ein Ohr für die Sorgen meiner Mitarbeiter, ob es nun Kameraleute, Praktikanten oder Kabelträger sind. Mit jedem rede ich, jedem gebe ich die Hand.“ Eine gute Stimmung hinter der Kamera wirkt sich dann eben auch auf das aus, was der Zuschauer im TV sieht – und ‚Bares für Rares‘ legt die Latte für Sympathie besonders hoch.

Das Besondere an seiner kleinen Trödelshow sei zudem, dass sich der Zuschauer mit den Kandidaten identifizieren könne, wie er ‚wunschliste.de‘ erklärte. „Wir führen niemanden vor und legen bei den antiken Gegenständen auch Wert darauf, dass nicht nur exorbitant wertvolle Schätze und Gemälde verhandelt werden, sondern Dinge, die man auch beim Trödelmarkt im wahren Leben finden kann.“

Weil ‚Bares für Rares‘ so gut ankommt, darf Horst Lichter auch mal in der Prime Time ran. Zusammen mit Steven Gätjen präsentiert er am 15. Juni und am 13. Juli große Shows von ‚Bares für Rares‘.