James Franco: Anzeige wegen Vertragsbruch ist raus

James Franco: Anzeige wegen Vertragsbruch ist raus

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James Franco (c) Brian To/WENN.com

James Franco (39) bekommt rechtlichen Ärger.

Der Darsteller feierte im vergangenen Jahr einen durchschlagenden Erfolg mit dem Film ‚The Disaster Artist‘, der die Geschichte hinter Tommy Wiseaus ‚Citizen Kane‘ der schlechtesten Filme, ‚The Room‘, erzählt. Das Drehbuch, das angeblich von Scott Neustadter und Michael H. Weber geschrieben wurde, basiert dabei auf den Erinnerungen von Tommy Wiseaus Co-Star, der diese unter dem Titel ‚The Disaster Artist‘ veröffentlicht hatte.

Nun hat sich laut ‚Deadline‘ jedoch ein ehemaliger Student der UCLA gegen James Franco ausgesprochen, der den Film selbst produziert hat. Wie sich der Kläger Ryan Moody erinnert, soll er als James Francos inoffizieller Assistent an der Universität gearbeitet haben, als der Filmemacher dort Kurse gab. In diesem Rahmen soll der Schauspieler Ryan auch dazu ermutigt haben, eine Drehbuchadaption des Buches ‚The Disaster Artist‘ für eine Verfilmung zu verfassen. Ryan sei dem für eine Bezahlung von umgerechnet etwa 4.000 Euro nachgekommen. Zudem sei ihm eine namentliche Nennung in den Credits des Films versprochen worden, sollte das von ihm angefertigte Drehbuch tatsächlich umgesetzt werden. Daneben habe ihm James einen Credit als beteiligter Produzent versprochen – doch auch dies sei nie umgesetzt worden.

Das ist für Ryan deshalb besonders ärgerlich, da das Drehbuch zu ‚The Disaster Artist‘ für einen Oscar nominiert ist und die Trophäe am 4. März auch gewinnen könnte. Da James Franco gegenüber Ryan Moody aber seinen Vertrag nicht eingehalten hat, soll dieser Zwist nun vor Gericht ausgetragen werden. Daneben sieht sich James auch immer noch mehreren Vorwürfen der sexuellen Belästigung ausgesetzt, die er bis jetzt nicht abschütteln konnte.