Javier Bardem: Gewalt ist so gar nicht meins

Javier Bardem: Gewalt ist so gar nicht meins

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Javier Bardem (c) Adriana M. Barraza/WENN.com

Javier Bardem (48) kann sich seine eigenen Filme nicht anschauen.

Mit Rollen als psychopathischer Kopfgeldjäger in ‚No Country for Old Men‘ oder als Kontrahent von James Bond in ‚Skyfall‘ machte sich der Schauspieler einen Namen in Hollywood – vor allem als Bösewicht. Dabei könne er fliegenden Fäusten seit einer Prügelei in seiner Jugend so überhaupt nichts abgewinnen. „Seit diesem Moment hasse ich Gewalt“, erklärte Javier in der britischen ‚GQ‘. „Ich kann es mir nicht mal anschauen. Ich ertrage es nicht.“

Doch wieso hatte er dann die Rolle des Killers Anton Chigurh in ‚No Country for Old Men‘ angenommen? „Ich weiß, ich weiß“, gab sich der Spanier kleinlaut. „Aber ihr hättet mich in den Drehpausen sehen sollen … sobald die Kamera nicht lief, bettelte ich die Coen-Brüder an: ‚Bitte, nehmt mir diese Waffe aus dem Gesicht …‘ Mann, die haben sich vielleicht den Ar*ch abgelacht.“ Nicht das einzige, mit dem die Regisseur-Brüder Joel und Ethan Coen ihn auf die Palme brachten. „Ich liebe sie, sie sind Genies“, meinte Javier. „Aber es war hart. Und ich werde es ihnen nie vergeben, dass sie mir diesen verdammten Haarschnitt verpassten.“

Sein Talent als böser Bube kann Javier Bardem schon bald wieder unter Beweis stellen: In ‚Fluch der Karibik: Salazars Rache‘ ist er ab dem 25. Mai als Antagonist von Johnny Depps Captain Jack Sparrow zu sehen.