John Legend: Künstliche Befruchtung ist nichts Verwerfliches

John Legend: Künstliche Befruchtung ist nichts Verwerfliches

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John Legend (c) Daniel Deme/WENN.com

John Legend (38) betont erneut die Vorteile einer IVF-Prozedur.

Der Sänger (‚All Of Me‘) und seine Ehefrau Chrissy Teigen (31) wurden im vergangenen April Eltern einer Tochter. Doch Luna wurde nicht auf natürlichem Wege gezeugt – die Kleine entstand durch die sogenannte In-vitro-Fertilisation (IVF), also durch künstliche Befruchtung. Daraus machten die beiden nie ein Geheimnis, mussten aber dennoch Kritik dafür einstecken: vor allem, nachdem sie öffentlich zugaben, auch das Geschlecht ihres ungeborenen Babys ausgesucht zu haben. Doch John Legend ermutigt Paare, die Probleme beim Kinder bekommen haben, weiterhin, sich dieser Methode anzunehmen. „Es gibt da ein paar, die auf Menschen herabschauen, die Fruchtbarkeitsprobleme haben und IVF benötigen. Wir hatten jahrelang Fruchtbarkeitsprobleme und mussten IVW nutzen“, erklärte John gegenüber ‚Newsweek Europe‘. „Manche Menschen können sich einfach nicht auf natürliche Art und Weise fortpflanzen. Wir sind glücklich, dass wir Luna auf diese Weise bekommen haben und hoffentlich noch ein paar mehr Kinder durch IVF begrüßen dürfen“, ergänzte der Künstler. „Wir denken, das ist eine gute Alternative für Menschen, die Probleme mit ihrer Fruchtbarkeit haben. Und wir ermutigen diejenigen, die Kinder nicht auf die altmodische Art bekommen können, es so zu tun, wie wir es getan haben.“

Später schoss John Legend dann noch indirekt gegen US-Präsident Donald Trump (70), der ein erklärter Gegner von Frauengesundheitsorganisationen wie ‚Planned Parenthood‘ ist und in seiner kurzen Amtszeit bereits die Abtreibungsgesetze verschärfte. „Die Kontrolle über die Fortpflanzung zu haben, ist eines der wichtigen Rechte, welche eine Frau hat“, findet John. „Wählen zu können, wann und ob du ein Kind haben möchtest, beeinflusst dein Leben und deinen Körper so sehr.“