Johnny Coca: Die Zukunft von Mulberry liegt in mehr Accessoires

Johnny Coca: Die Zukunft von Mulberry liegt in mehr Accessoires

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Johnny Coca (c) WENN

Johnny Coca will bei Mulberry mehr Accessoires ins Angebot nehmen.

Der spanische Designer macht derzeit mit der britischen Marke einen „großen Modernisierungsprozess“ durch, dazu gehört auch die Ausweitung des Segments auf Sonnenbrillen, Schuhe und Schmuck – in Zukunft sollen Fashionistas von Kopf bis Fuß in Mulberry gekleidet sein können. „Wir planen mit Mulberry weiter zu einer Lifestyle-Marke zu werden, indem wir die Produktkategorien in Schmuck, Sonnenbrillen und Schuhe ausweiten“, erzählte Johnny Coca der Website ‚Luxuo‘. „Da kommt eine Menge an Dingen auf euch zu. Habt ein Auge drauf!“

Ungeachtet dessen, dass sich andere Modedesigner immer mehr weg von Runway-Shows bewegen, hält Coca hingegen die Präsentation auf dem Laufsteg, auch für eine Accessoires-getriebene Marke, noch immer für relevant. Der Designer beschreibt sogar die Schau für Herbst/Winter 2016 als einen „definierenden Moment“. Seiner Meinung nach hätte es ohne diese Show wohl nicht diesen großen Effekt für die neue Kollektion gegeben.

Erst im Juli vergangenen Jahres übernahm Johnny Coca den Posten als Creative Director von Emma Hill, fast zur gleichen Zeit kam Jonathan Anderson zur spanischen Luxusmarke Loewe – ein Spanier ging also nach Großbritannien und ein Brite ging nach Spanien. Doch für Coca hat die Nationalität nur wenig mit der Arbeit der beiden zu tun, spricht das Design doch einfach für sich selbst. „Solange du die Persönlichkeit und das Erbe der Marke verstehst, sollte deine Herkunft auch nichts bedeuten. Mulberry hat ein britisches Erbe und das einer internationalen Marke. Wir machen unserer Kollektionen für Frauen und Männer auf der ganzen Welt.“