Kasabian: Neue alte Pfade

Kasabian: Neue alte Pfade

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Kasabian (c) James Watkins/WENN.com

Kasabian will Gitarren entmuffen.

Die Band hat 2014 ihr Album ’48:13′ herausgebracht und ist damit europaweit bekannt geworden. Während ihr letztes Werk stark elektrolastig war, haben sich die Jungs dieses Mal einem ganz klassischen Sound zugewandt. Das hat auch damit zu tun, dass man dem Musikbusiness der guten alten Zeit Tribut zollen wollte, wie Texter und Produzent Serge Pizzorno erklärte, der für ‚For Crying Out Loud‘ verantwortlich war:

„Ich habe mir sechs Wochen gegeben, um ein Album wie in den guten alten Zeiten zu schreiben, und das hat mich sehr inspiriert. Ich habe genau darauf geachtet, dass kein Gramm zu viel an den Liedern war“, so der Musiker in einem Pressestatement. „Schließlich sollten es klassische Songs werden – ganz ohne Maßlosigkeit und ohne Unnötiges, das nicht auf die Platte gehört. Berry Gordy hat einmal behauptet: Wenn man es nicht in den ersten vier Takten schafft, die Hörer zu fesseln, dann hat man verloren. Und mit dieser Old School-Einstellung habe ich mich ans Songwriting gemacht.“

Auch war es ein Ziel, den akustischen Gitarren den Stempel wegzunehmen, altmodisch zu sein. So sei es zu diesem neuen Projekt von Kasabian gekommen, das ohne viel elektronische Verschnörkelungen und Verzerrungen auskommt:

„Es war einfach der Ehrgeiz da, Gitarrenmusik von ihrem aktuellen Pfad zu befreien – wo auch immer sie sich gerade hinbewegt. Wir versuchen sie davor zu retten, als ‚alte Musik‘ abgestempelt zu werden. Unser Ziel war es, ein positives Album voller Hoffnung und Gitarren zu basteln, das die Leute daran erinnern soll, dass diese Art von Musik immer noch relevant ist.“