Lady Gaga: Einsatz gegen Diskriminierung

Lady Gaga: Einsatz gegen Diskriminierung

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Lady Gaga (c) Euan Cherry/WENN.com

Lady Gaga (30) kämpft gegen die Diskriminierung der LGBTQ-Gemeinde.

Die Sängerin (‚Million Reasons‘) ist eine von vielen Prominenten, die sich gegen einen Gesetzesentwurf in Texas aussprechen, der Transgender dazu zwingen würde, geschlechtsspezifische öffentliche Toiletten aufzusuchen. Um diese sogenannte ‚Bathroom Bill‘ zu verhindern, haben neben Lady Gaga noch viele weitere Promis einen offenen Brief an die Regierung von Texas unterzeichnet. Dazu gehören Hollywoodstars wie Jennifer Lawrence, Julianne Moore, Whoopi Goldberg, Emma Stone, Amy Schumer, Zoe Kravitz, George Takei und Ewan McGregor sowie Musiker wie Ariana Grande, Alicia Keys, Sia, Cyndi Lauper, Sting, Janelle Monae, Kesha, Rita Ora, Carly Rae Jepsen und Mark Ronson.

Der Gesetzesentwurf ähnelt der kontroversen House Bill 2, die vergangenes Jahr in North Carolina verabschiedet wurde und bei der LGBTQ-Community für Empörung sorgte. Auch damals sprachen sich Stars gegen die Diskriminierung von Transgendern aus.

Inzwischen haben sich schon 140 Prominente dazu entschlossen, sich gegen die ‚Bathroom Bill‘ einzusetzen. Schließlich stelle der Gesetzesentwurf eine „Aberkennung der grundlegenden menschlichen Würde“ dar.

Glücklicherweise handelt es sich bisher nur um einen Vorschlag, der sich zunächst einer vorläufigen Abstimmung unterziehen muss. Lady Gaga und Co. hoffen nun darauf, dass die dank ihrer Unterstützung gesicherte öffentliche Aufmerksamkeit dazu führt, dass die „Oberhäupter von Texas“ ihr Veto einlegen werden.

„Gesetzesentwürfe wie dieser sind Gift, eine Sperre zwischen Texas und seiner Zukunft“, hieß es in dem offenen Brief, der gestern [14. Februar] auf ‚txtogether.org‘ veröffentlicht wurde. Deshalb schwören Lady Gaga, Jennifer Lawrence und ihre Mitstreiter auch, „alles zu tun, was in unserer Macht steht, um sicherzustellen, dass sich alle unsere Fans, Crewmitglieder und Künstlerkollegen sicher und Willkommen fühlen, egal, wo wir auch sind.“