Lorde: Lebenserfahrung schreibt sich nicht einfach so nieder

Lorde: Lebenserfahrung schreibt sich nicht einfach so nieder

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Lorde (c) Ivan Nikolov/WENN.com

Lorde (20) brauchte etwas Freiraum.

Nach ihrem Erfolg 2013 mit dem Debütalbum ‚Pure Heroine‘ ging die Sängerin (‚Royals‘) 2014 wieder zurück in ihre Heimat Neuseeland, um sich eine Pause zu gönnen und wieder bei ihrer Familie und ihren Freunden zu sein. Ein Jahr später begann Lorde aber an einem neuen Album mit dem amerikanischen Produzenten Jack Antonoff zu arbeiten – so musste sie ihre Zeit zwischen den USA, wo sie über ihr Leben schrieb, und ihrer Heimat, wo sie ihr Leben lebte, teilen.

„Ich gehe nach Neuseeland und mache alles, worüber ich am Ende schreibe und dann fliege ich 10.000 Meilen, um darüber zu schreiben“, sagte Lorde. „Die Distanz war wirklich wichtig für mich. Ich brauchte diese Freiheit wie: ‚Das ist es, was ich über diese Person sagen will.'“

Alles auf dem Album handelt über Neuseeland und ihre Gruppe von Freunden – einer der ersten Songs, der entstand, war dabei ‚Liability‘, der über ihren Ruhm und die Folgen handelt.

„Das öffnete einen großen Raum, wo es in Ordnung war, über all diese Dinge zu sprechen, die sich geändert haben. Es geht nicht darum, dich auf eine Insel zu packen. Jeder fühlt einmal die Bürde, die er gegenüber Freunden und Familie spürt“, fügte Jack hinzu.

Lorde lebte zu dieser Zeit in New York und verbrachte viel Zeit in Jacks Homestudio in Brooklyn, wo er zusammen mit Schauspielerin Lena Dunham wohnt.

‚Melodrama‘ soll am 16. Juni 2017 in die Läden kommen.