Kesha: Es gibt nichts Schlimmeres als Cybermobbing

Kesha: Es gibt nichts Schlimmeres als Cybermobbing

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Kesha (c) Judy Eddy/WENN.com

Kesha (30) ist fassungslos darüber, wie viel Hass ihr online entgegenschlägt.

Die Sängerin (‚Tik Tok‘) ist leider bereits ein Profi in Sachen Mobbing: Sie wurde nicht nur als Kind in der Schule gehänselt, sondern sieht sich auch als Künstlerin immer wieder mit schlimmen Anfeindungen konfrontiert. Vor allem im Netz wird sie regelmäßig Opfer von Cybermobbing. Deswegen kann sie einen Vergleich ziehen – der ein bitteres Bild auf die heutige Zeit wirft.

„Wenn ich an das Mobbing denke, das ich als Kind und Teenager erlebt habe, war das nahezu drollig im Vergleich zu dem, was heute abgeht“, schrieb die Musikerin in einem Essay für die ‚Teen Vogue‘. „Das Bodyshaming und das Fertigmachen angeblicher Schlam*en machen mich krank … Ich habe mich nie ungeliebter gefühlt, als nach dem Lesen der grausamen Dinge, die völlig Fremde über mich geschrieben haben.“

Ihr Leben im Rampenlicht habe den Mobbern Tür und Tor geöffnet, ist sich die Entertainerin sicher. Kesha ließ sich 2014 in eine Klinik einweisen, um gegen ihre Essstörung anzugehen. An ihren Problemen gibt sie den Online-Trolls eine Mitschuld. „Paparazzibilder von mir zu sehen und die gehässigen Onlinekommentare dazu zu lesen, hat meine Essstörung befeuert“, verdeutlichte sie.

Dass die Gesellschaft vor allem extrem schlanke Frauen feiert, verschärfe das Problem nur noch. „Die Ironie war, dass ich an den tiefsten Punkten in meinem Leben immer am meisten gehört habe, wie gut ich aussehe. Ich wusste, dass ich meinen Körper durch meine Essstörung zerstöre, aber die Message war klar: Ich machte alles richtig“, beschrieb die Amerikanerin die Zwickmühle, in der sie gefangen war.

Ihren Fans legte Kesha ans Herz, einen Weg fernab von Cybermobbing zu finden: „Behaltet im Kopf, dass Schönheit in allen Formen und Größen daherkommt“, forderte sie.