Marie Bäumer: Ich war nervlich am Limit

Marie Bäumer: Ich war nervlich am Limit

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Marie Bäumer (c) Cover Media

Marie Bäumer (48) hat noch sie so viel geweint wie in ihrer Rolle als Romy Schneider (†43).

In ihrem aktuellen Film ‚3 Tage in Quiberon‘, der seit dem 12. April in den deutschen Kinos läuft, schlüpfte die Schauspielerin in die Rolle von Filmlegende Romy Schneider (‚Sissi‘). Die Dreharbeiten zu dem Film von Emily Atef (45) waren für Marie Bäumer eine echte Herausforderung, wie sie im ‚Zeit‘-Interview verrät.

„Kurz vor dem Dreh wurde mir dann klar: ‚Oh Gott, es handelt sich hier um Romy Schneider!‘ Ich habe noch nie so viel geweint – in der Rolle, aber auch danach. Ich war in einem sehr fragilen Zustand.“

Auch physisch sei es hart gewesen. „Man kann maximal 20 Minuten weinen, egal wie schlimm das Ereignis ist, dann ist erst mal Schluss, und der Körper lädt wieder nach. Sie können sich vorstellen, wie es ist, wenn man bei einem Dreh über Stunden weinen muss. Nach einer Woche war ich nervlich am Limit“, gesteht die Künstlerin.

Kein Wunder, dass Marie Bäumer die Dreharbeiten wie im „Nebel“ erlebte. Doch das viele Weinen war nicht der einzige Aspekt, der zu ihrem fragilen Zustand beitrug. „Das war ein wahnsinniger Kraftakt, wir haben zwölf Stunden gedreht. Dann musste ich den Text für den nächsten Tag lernen, habe schlecht geschlafen, musste aufstehen und wieder weinen. In der Zeit ist unser Filmproduzent gestorben und meine Kinderfrau, das war schrecklich“, berichtete sie auf ‚morgenpost.de‘.

Schließlich bat sie das Produktionsbüro, zwei Freundinnen anreisen zu lassen. Die beiden unterstützten Marie Bäumer mit ihrer bloßen Präsenz und bauten sie in kritischen Situationen wieder auf.