Matthias Reim lässt sich nicht unterkriegen

Matthias Reim lässt sich nicht unterkriegen

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Reim, der von seinem Manager über das Ohr gehauen wurde und dabei seine Millionen verlor, ist nun endlich schuldenfrei.

Matthias Reim (c) teutopress.de

„Ja, im Juni habe ich endgültig gewusst, dass ich meinen Schuldenberg, dieses Desaster, abgebaut habe“, gesteht Matthias Reim im Gespräch mit der ‚Frankfurter Rundschau‘. „Ich verspüre eine Energie wie seit Jahren nicht mehr. Das neue Album ist richtig gut.“

Der 52-Jährige Musiker macht sich jedoch keine Sorgen um den Erfolg seiner neuen Platten, mit dem Namen ‚Sieben Leben‘. „Abwarten und „Tee trinken“. Ich bin kein Mensch, der sich unnötig Sorgen macht. Ich habe auch in den Jahren der Krise nie meine positive Lebenseinstellung verloren.“

Dass der deutsche Schlagersänger von seinem ehemaligen Manager um sein komplettes Vermögen gebracht wurde, war für Reim eine schlimme Erfahrung, auch, weil er dadurch einen Freund verloren hat.

„Er war ja nicht nur Manager, er war ein guter Freund. Mehrere Millionen hat er für dubiose Immobiliengeschäfte im Osten verballert. Er war größenwahnsinnig und leichtsinnig, schlechte Kombination, und ich durfte es ausbaden.“ Er selbst sei völlig ahnungslos gewesen.

„Ich hatte ihm eine Generalvollmacht gegeben, weil mich solche Geschäfte nicht interessierten. Ich habe ihm voll vertraut. Er hat mich auch bis zum Schluss im Glauben gelassen, dass ich noch Millionen besitze – bis dann alles zusammenbrach. Ich will ihn nie mehr im Leben sehen.“