Meryl Streep: Ungern das Gesicht der Anti-Trump-Bewegung

Meryl Streep: Ungern das Gesicht der Anti-Trump-Bewegung

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Meryl Streep (c) FayesVision/WENN.com

Meryl Streep (68) hält sich bezüglich Politik lieber zurück.

Die Darstellerin ist, wie viele andere Künstler auch, eine Gegnerin des aktuellen US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump (71). Das machte sie bereits vor seiner Wahl klar und setzte sich für dessen Rivalin, die Demokratin Hillary Clinton (70) ein. Donald Trump nahm das nicht auf die leichte Schulter und attackierte die dreifache Oscarpreisträgerin auf Twitter, indem er sie „überschätzt“ nannte.

Seitdem wird sie von Trump-Gegnern gerne als Vorbild gesehen, als unverwüstliche Kraft, auch wenn das gar nicht ihr Ziel gewesen sei, wie sie im Gespräch mit ‚BuzzFeed‘ gestand: „Es hat mein Leben beeinflusst, weil ich das eigentlich gar nicht sein möchte. Respektlosigkeit erzeugt Respektlosigkeit. Gewalt erzeugt Gewalt. Und wenn die Personen an der Macht ihre Position ausnutzen, um andere zu mobben, verlieren wir alle.“

Ihr aktueller Film, ‚Die Verlegerin‘ von Steven Spielberg, wurde innerhalb von nur sechs Monaten vorbereitet, gedreht und geschnitten, da das Thema derzeit besonders aktuell ist, schließlich geht es um die brisante Veröffentlichung der Pentagon-Papiere in den 70er-Jahren. Es gibt da durchaus einige Gemeinsamkeiten zur heutigen Zeit, und Meryl konnte diese Vergleiche selbst ziehen: „Ich habe in dieser Zeit gelebt und es fühlt sich keineswegs wie unbekanntes Terrain an. Es fühlt sich an, als würde man in die Zeit zurückreisen. Wir vergessen so schnell, wie die Welt vor 40 Jahren war.“

Für ihre schauspielerische Leistung in dem Film ist Meryl Streep für einen Golden Globe nominiert.