Morrissey: Biopic kommt nicht gut an

Morrissey: Biopic kommt nicht gut an

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Morrissey (c) Emelie Andersson/WENN.com

Morrissey (58) sorgt unfreiwillig für Aufruhr.

Der Musiker (‚Everyday Is Like Sunday‘) ist einer der bekanntesten Sänger des Vereinten Königreichs und steht bereits seit Jahrzehnten im Rampenlicht. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Biopic über den vielbeschäftigten Künstler gedreht wird. Dies ist nun passiert: ‚England is Mine‘ wurde am 2. Juli auf dem Edinburgh International Film Festival gezeigt. Die Hauptrolle als Morrissey spielt Jack Lowdon.

Doch während sich das Vorbild für den Film selbst noch nicht zu Wort geäußert hat, sorgt der Facebook-Post eines alten Freundes jetzt für Aufsehen. James Maker kennt Morrissey bereits seit frühesten Tagen und hat mit ihm unter anderem in frühen Shows der Smiths gespielt. In einem ausführlichen Beitrag beschwerte sich James über die Machart des Films nun:

„Basierend auf dem, was man im Trailer sieht, war Morrissey ein autistisches, zurückgezogenes Wesen mit lockigen Haaren und natürlichen Wellen, der von einem es gut meinenden Freund quasi auf die Bühne geschubst werden musste (von jemandem, der während des Erfolgs der Smiths nicht einmal mit Morrissey geredet hat). Das ist kein Biopic, sondern historische Fiktion. Eine seltsame Entscheidung, wenn man bedenkt, dass gerade die frühen Jahre mittlerweile schon so gut dokumentiert sind.“

James Maker fuhr fort, dass es sich bei der dargestellten Figur überhaupt nicht um Morrissey handele. Dies empfinde er als beleidigend dem Künstler gegenüber. Allerdings scheint James den Film als solchen noch nicht gesehen, sondern sein Urteil basierend auf dem Trailer gefällt zu haben.