Pamela Anderson: Besuch im Flüchtlingscamp war prägend

Pamela Anderson: Besuch im Flüchtlingscamp war prägend

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Pamela Anderson (c) WENN.com

Pamela Anderson (49) wird nie wieder die Alte sein.

Die Kultblondine (‚Baywatch‘) besuchte am Mittwoch [25. Januar] das Flüchtlingscamp La Linière in der Nähe der französischen Hafenstadt Dünkirchen. Die dortigen Zustände hinterließen offenbar einen bleibenden Eindruck auf Pamela.

„Ich bin sprachlos. Ich bin so wütend“, begann sie einen Post auf ihrem Blog. „Die Kinder sind so lieb und höflich. Ich habe ihnen Decken, Mützen, Handschuhe, Obst, Malbücher und Buntstifte mitgebracht. Einige hatten solche Angst, dass sie keine Decke oder Buntstifte oder einen Apfel bekommen würden – es war chaotisch. Ich werde den heutigen Tag nie vergessen.“

Vor allem der Alltag der Flüchtlinge schockierten Pamela. „Die Männer gehen jede Nacht raus und verstecken sich in oder unter Lkws. Ein Junge ist vor ein paar Tagen auf der Autobahn gestorben. Manche schaffen es über die Grenze. Einige nicht und müssen zurücklaufen. Oder schlimmer. Dann schlafen sie den ganzen Tag und versuchen es erneut. Jede Nacht. Es gibt keinen anderen Weg. Keine Hoffnung. Keine Hilfe“, erklärte sie die Zustände und stellte klar, was sich verändern muss: „Die Leute müssen sehen, was passiert. Wunderschönen und unschuldigen Menschen wird so wenig Respekt gezollt. Die Kinder umarmten und küssten mich – ich werde nie wieder dieselbe sein.“

Einen Lösungsvorschlag bot die Entertainerin deshalb in einem weiteren Blogpost an. „Stellt euch vor, wenn jeder Mensch kommen und das sehen könnte? Die Politik würde sich ändern“, ist sie sich sicher. So würde es ihrer Meinung nach alles ändern, wenn jeder die Menschen treffen und alles für sich selbst sehen könnte. „Ich ermutige mehr Leute dazu, die Camps zu besuchen und sich ehrenamtlich zu engagieren, wenn es nur irgendwie möglich ist“, schloss Pamela Anderson. „Die Grenzen zuzumachen und Menschen auszuschließen ist nicht die Antwort. Das ist der falsche Weg.“