Paula Beer: Teilen ist etwas sehr Schönes

Paula Beer: Teilen ist etwas sehr Schönes

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Paula Beer (c) Cover Media

Paula Beer (23) ist bodenständig geblieben.

Die Darstellerin ist der Star der Serie ‚Bad Banks‘, die auf der Berlinale kürzlich ihre Premiere feierte. Das Thema Banken und Geld hat Paula zunächst abgeschreckt, schließlich ist ihr persönlich der schnöde Mammon gar nicht so wichtig, wie der Jungstar im Interview mit der ‚B.Z.‘ verrät:

„Mir ist Geld nicht wichtig. Für mich haben auch Statussymbole keine Bedeutung. Geld finde ich thematisch dann schlimm, wenn es fehlt. Wenn sich Leute alles vom Munde absparen müssen und sich nichts leisten können, dann ist Geld sehr hinderlich. Teilen ist etwas sehr Schönes und kann einem ein gutes Gefühl geben.“

Dass Paula als Film- und Fernsehstar derart auf dem Boden geblieben ist, könnte auch an ihrer Erziehung liegen. Bereits seit Jahren steht sie vor der Kamera und musste als Teenager nach den Dreharbeiten wieder den alltäglichen Verpflichtungen nachkommen: „Man kümmert sich um Versicherungen, die Post und den ganzen Alltag. Was ich da als Kind gelernt habe, ist heute nach wie vor da.“

Deshalb kann sich Paula Beer auch nicht vorstellen, von der Schauspielerei auf das Investmentbanking umzusteigen – für sie wäre das der reinste Horror, wie sie der ‚Prisma‘ bereits anvertraut hatte: „Die meisten, die diesen Job machen, hören mit Anfang, spätestens Mitte 30 damit auf. Ich glaube, dass es tatsächlich einen besonderen Antrieb braucht, um diesen Wahnsinn mitzumachen. Ohne eine besondere Disposition hört man sicher schnell wieder auf, so zu arbeiten und zu leben. Es ist schon ein sehr krasses System. Für mich wäre es ganz sicher nichts.“