Peaches Geldof: Man darf die Trauer nicht auf die Kinder übertragen

Peaches Geldof: Man darf die Trauer nicht auf die Kinder übertragen

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Thomas Cohen und Peaches Geldof (c) WENN.com

Thomas Cohen (26) erinnert sich an seine verstorbene Frau Peaches Geldof (†25).

Fast drei Jahre ist es jetzt schon her, dass die Britin an einer Heroinüberdosis starb – am 7. April jährt sich ihr Todestag. Damals war es ihr Mann, der Peaches fand. Heute kümmert er sich liebevoll um die beiden gemeinsamen Söhne Phaedra (3) und Astala (4), die ihre Mutter leider nur ganz kurz kennenlernen durften.

„Sie leben jetzt schon länger, als sie ihre Mutter kannten. Sie waren ja gerade mal ein und zwei Jahre alt“, erklärte der alleinerziehende Vater im Interview mit ‚red‘. „Ich denke, das Wichtigste ist, ihnen Halt und Sicherheit zu geben, dadurch, dass sie ihre Mutter so früh verloren haben. Ich weiß, dass wenn sie 14 oder 15 Jahre alt sind, das schrecklich für sie sein wird. Alleine schon, wenn sie alles im Internet lesen. Natürlich ist ihre Mutter eine der wichtigsten Personen in ihrem Leben.“

Seinen Söhnen ein gutes Leben zu bieten, steht deshalb für Thomas im Mittelpunkt: „Es gibt immer Hoffnung, selbst in der größten Trauer. Man darf sich nicht von der Trauer auffressen lassen oder es auf die Kinder übertragen. Es dauert eine Weile, aber jetzt können wir nach vorne blicken.“

So waren es vor allem Phaedra und Astala, die dem Musiker nach der Tragödie wieder zurück ins Leben halfen. „Sie haben mich gerettet. Ich musste für sie klarkommen, weil sie mich brauchen“, betonte er einst gegenüber ‚Gala‘. „Sie geben meinem Leben Sinn und Liebe. Sie sind glücklich. Dieses Glück strahlt auf mich ab.“

Peaches Geldof wird Thomas Cohen aber trotzdem niemals vergessen: „Sie wird immer ein Teil von mir sein.“