St. Vincent: Ein traumatisches Erlebnis inspirierte ihr Filmdebüt

St. Vincent: Ein traumatisches Erlebnis inspirierte ihr Filmdebüt

0
TEILEN
Bild zum Artikel
St. Vincent (c) Will Alexander/WENN.com

St. Vincent (34) ist dank eines schrecklichen Vorfalls in ihrer Kindheit nun Filmemacherin.

Die Sängerin (‚Actor Out Of Work‘) wagte den Schritt von der Musik zum Film, das Ergebnis stellte sie nun auf dem Sundance Film Festival vor. In dem kurzen Streifen ‚The Birthday Party‘ geht es um die Versuche einer Mutter, ihrer achtjährigen Tochter die perfekte Geburtstagsfeier zu schmeißen – obwohl deren Vater bewusstlos in ihrem Zuhause liegt.

Wie St. Vincent, die mit bürgerlichem Namen Annie Clark heißt, gegenüber ‚Pitchfork.com‘ offenbarte, kann sie sich selbst nur allzu deutlich an ihren achten Geburtstag erinnern. „Wir hatten eine Party in einer Minigolfanlage, da gab es auch eine Spielhalle“, berichtete sie im Interview. „Ich, meine Mutter, meine Schwester, mein Stiefvater und mein bester Freund Doug waren auf der Autobahn auf dem Weg zur Party. Wir fuhren hinter einem großen Laster, welcher ein pinkes Sofa geladen hatte. Plötzlich fiel das runter. Meine Mutter trat auf die Bremsen, wich dem Sofa aus, stellte sich quer und wir rammten die Leitplanke auf der linken Seite der Straße – wir schlitterten über drei Fahrspuren.“

Zum Glück verletzte sich niemand bei dem Unfall, aber laut der Künstlerin endete der Schrecken nicht damit. „Wir standen alle unter Schock“, so St. Vincent weiter. „Meine Mutter ist eine besessene Fotografin und sie stieg aus dem Auto aus, um Fotos vom Auto zu machen – ich weiß nicht, ob sie das aus Versicherungsgründen machen wollte. Auf jeden Fall trat sie dabei in einen Ameisenhügel und wurde von Tausenden von Feuerameisen gestochen, woraufhin sie einen anaphylaktischen Schock erlitt. Sie wurde ohnmächtig und starb fast auf der Straße.“ Sie überlebte aber – und kann sich heute die Geburtstagsparty ihrer Tochter St. Vincent entspannt im Kinosessel anschauen.