SZA: Sie hasste ihr erstes Album

SZA: Sie hasste ihr erstes Album

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SZA (c) Derrick Salters/WENN.com

SZA (27) stellt hohe Ansprüche an ihre eigene Arbeit.

Die Sängerin (‚Love Galore‘) brachte im vergangenen Juni ihr Debütalbum ‚Ctrl‘ heraus und die ganze Welt jubelte. Die ganze Welt? Nicht ganz. SZA selbst war nämlich überhaupt nicht begeistert von dem Werk, das Fans rund um den Globus entzückte und ihr so ganz nebenbei auch noch fünf Grammy-Nominierungen einbrachte. Sogar Mark Ronson stand Schlange, um mit ihr zu arbeiten.

„Ich war so verwirrt, dass so viele Leute ihre Hände bei meinem Album im Spiel hatten“, erklärte SZA gegenüber ‚FADER‘ und fuhr wütend fort: „Das fühlte sich alles falsch an. Und wenn meine Musik nicht die Wahrheit ist, was ist die Wahrheit?“

Immerhin vier Jahre hatte sie an den Songs gefeilt. Denn SZA ist Perfektionistin: Sie gibt offen zu, dass ihre eigenen Ansprüche so hoch sind, dass sie sie selten zu hundert Prozent erfüllt. „Ich bin natürlich dankbar, dass Leute nicht denken, dass ‚Ctrl‘ Mist ist, aber für mich selbst ist es nicht genug“, quält sich die anspruchsvolle Sängerin.

Kollegen sind derweil bemüht, ihr dabei zu helfen, mehr an sich selbst zu glauben: „Als ‚Love Galore‘ Platinstatus erreichte, bekam ich eine SMS von Donald Glover, in der er schrieb: ‚Glaubst du noch immer, dass das Album nichts taugt?'“ Darauf hatte der Star allerdings nur eine wenig überzeugende Antwort: „Ich bin mir nicht sicher.“

Bei soviel Perfektion sollte SZA nicht vergessen, ihren Erfolg auch ein bisschen zu genießen.