Christine Neubauer: So geht sie mit ihrer Krankheit um



Christine Neubauer: So geht sie mit ihrer Krankheit um


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Christine Neubauer (c) picture alliance Eventpress

Christine Neubauer (55) macht weiter, so gut es geht.

Vor wenigen Tagen enthüllte die Schauspielerin (‚Die Landärztin‘), dass sie an der chronischen Krankheit Morbus Bechterew leidet, die auch schon ihr Vater Erwin (80) hat. „Das ist eine Verknöcherung der Wirbelsäule“, erklärte Christine gegenüber ‚Bunte.de‘. „Ich wusste bereits durch einen Bluttest in jungen Jahren, dass ich eine genetische Disposition habe, doch ich hatte gehofft, dass die Krankheit bei mir nicht ausbricht.“

Leider sei die Krankheit bei ihr aber schon relativ weit fortgeschritten. Medikamente oder Chancen auf Heilung gibt es nicht. „Das Beste, was ich machen kann, damit es nicht schlimmer wird, sind Dehnübungen, Gymnastik oder eben Tanzsport, weil dadurch der ganze Körper beansprucht und die Rückenmuskulatur gestärkt wird“, erklärte Christine. „Ich mache Dehnübungen bis zur Schmerzgrenze, seit ich das weiß.“

Dabei hatte sie sogar noch „Glück im Unglück“, dass die Krankheit überhaupt festgestellt wurde. Zu verdanken hat sie das ihrer Teilnahme bei ‚Dance Dance Dance‘. In der Tanzshow wird Christine ab dem 8. September gemeinsam mit ihrem Kollegen Gedeon Burkhard (48, ‚Wunderkinder‘) antreten. Aufgrund starker Schmerzen während der Trainings ging die Münchnerin zum Arzt, der ihr die Diagnose mitteilte. „Durch den Leistungssport, den wir hier alle betreiben, sind Schmerzen im Rücken aufgetreten. Ich habe zuerst gedacht, das ist ein Ischias-Anfall“, erklärte sie gegenüber RTL.

Gerade die körperliche Aktivität für die Tanzshow hilft ihr gegen die Krankheit vorzugehen und „eben nicht wie die Horrorszenarien sind, irgendwann so wie die Buckligen“ zu laufen. „Außer ich bewerbe mich für den ‚Glöckner von Notre-Dame‘, wenn sie das mal weiblich verfilmen wollen.“ Ihren Sinn für Humor hat Christine Neubauer glücklicherweise nicht verloren.