Aaron Carter: Drogen-Spekulationen als Body-Shaming

Aaron Carter: Drogen-Spekulationen als Body-Shaming

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Aaron Carter (c) Judy Eddy/WENN.com

Aaron Carter (29) hat sich gewehrt.

Der Musiker (‚I Want Candy‘) hat in den vergangenen Jahren immer mal wieder mit Alkohol- und Drogengeschichten für Schlagzeilen gesorgt. So auch am 15. Juli, als er von Polizisten in seinem Auto angehalten wurde. Die Beamten hatten den Frauenschwarm in Verdacht, betrunken zu fahren. Aaron weigerte sich jedoch, in das Röhrchen zu pusten und wurde wegen Trunkenheit am Steuer und des Besitzes von Marihuana in Gewahrsam genommen. Die Bilder, die ihn anschließend auf der Polizeistation zeigen, machten wenig später im Internet die Runde und ließen Internettrolle gar nicht mehr schlafen, denn anhand des Anblicks des blonden Schönlings vermuteten sie, er würde noch ganz andere Drogen nehmen außer Marihuana.

Das will Aaron aber nun nicht auf sich sitzen lassen und nennt diese Art der Spekulation über seine Drogeneinnahme eine Art des Body Shamings, wie er auf Twitter unmissverständlich klar machte: „Ich werde NICHT weiter tolerieren, wie solche Lügen über mich verbreitet werden, was meine Einnahme von Drogen wie angeblich Meth, Heroin und Crack angeht – das ist nicht witzig! Dieses Body-Shaming muss jetzt aufhören! Es ist unglaublich, wie viele von euch sich hinter euren Computermonitoren verstecken können und darüber schreiben. Ihr würdet es mir aber nicht ins Gesicht sagen.“

Aarons Bezeichnung des Body-Shamings mag für Irritation sorgen, da der Begriff eigentlich nur in Zusammenhang mit der Herabwürdigung von zumeist weiblichen Körpern gebraucht wird. Doch Aaron Carter meinte das genau so, wie er es geschrieben hat: „Ich beende das mit der Tatsache, dass es so viele Hater da draußen gibt, und dass dieses männliche Body-Shaming beendet werden muss.“