Aaron Taylor-Johnson: Augapfel-Akupunktur nach düsteren Rollen

Aaron Taylor-Johnson: Augapfel-Akupunktur nach düsteren Rollen

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Aaron Taylor-Johnson (c) WENN.com

Aaron Taylor-Johnson (26) hat eine seltsame Methode, um seine Filmrollen abzuschütteln.


Der Schauspieler schlüpfte schon in so manch düstere Rolle, darunter die eines Drogendealers in Oliver Stones ‚Savages‘. Eben jene brachte ihn auf die Idee, aktiv dafür zu sorgen, dass er seine zwielichtigen Filmcharaktere nicht mit nach Hause nimmt. Dazu griff der Brite zu einer zunächst harmlosen Methode: Akupunktur.


“Wenn man diese Art von psychologischen Schäden spielt, trägt man sie letzten Endes mit sich herum“, verdeutlichte Aaron im Gespräch mit dem ‚Mr. Porter‘-Magazin. „Ich brauche also einen Detox.“


Dass man Akupunktur auch auf seltsame Art und Weise über sich ergehen lassen kann, erzählte der Frauentraum dann: „Ich gehe zu diesen besonders talentierten Shamaninnen, die Reiki machen und mit Nadeln [Akupunktur] arbeiten. Nach der Arbeit mit Oliver Stone habe ich Nadeln in die Augäpfel bekommen.“


Was man nicht alles tut, um seine beruflichen Dämonen loszuwerden … Aber Aaron Taylor-Johnson tut gut daran, möglichst befreit von der Arbeit nach Hause zu kommen. Immerhin ist er glücklich verheiratet und hat zwei Töchter. Die Ehe mit Filmregisseurin Sam Taylor-Johnson (50), die 2015 wegen ihrer Arbeit an ‚Fifty Shades of Grey – Geheimes Verlangen‘ in aller Munde war, sorgt immer wieder Gesprächsstoff – natürlich wegen des großen Altersunterschieds. Dem Star macht das allerdings nichts aus, er liebt seine Frau und seine Vaterrolle.

„Ich spüre als Vater mehr Erfüllung als als Schauspieler“, gestand der Künstler. „Ich möchte die Schauspielerei immer wieder an den Nagel hängen.“


Zum Glück hat Aaron Taylor-Johnson das bisher nicht getan – seine jüngste Filmrolle in ‚Nocturnal Animals‘ brachte ihm immerhin eine Golden-Globe-Nominierung als bester Nebendarsteller ein.