Adele: Enttäuscht über Grammy-Auftritt

Adele: Enttäuscht über Grammy-Auftritt

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Adele (c) Cover Media

Adele (28) war am Boden zerstört, dass sie ihr Tribut an George Michael (†53) während der Grammys abbrechen und neu starten musste.

Eigentlich sollte alles perfekt werden, schließlich hatte sich die Sängerin (‚Hello‘) rigoros auf diesen Moment vorbereitet: Im Laufe der Grammy-Verleihung durfte Adele dem verstorbenen Popstar mit einer Interpretation seines Hits ‚Fastlove‘ Tribut zollen – eine große Ehre. Als die Musikerin, die während der Gala mit fünf Preisen ausgezeichnet wurde, jedoch anfing zu singen und merkte, dass sie die Töne nicht exakt traf, zog sie die Reißleine und brach die Performance ab. „Es tut mir leid, aber ich darf das nicht vermasseln“, entschuldigte sie sich beim Publikum, bevor sie leise vor sich hin fluchte und den Song von vorne begann. Dieses Mal klappte alles zu ihrer Zufriedenheit und das Publikum dankte es ihr mit Standing Ovations. Enttäuscht ist Adele aber trotzdem noch.

„Ich bin deshalb am Boden zerstört“, gestand sie. Offenbar lief es aber schon bei der Generalprobe nicht zu ihrer Zufriedenheit. „Ich hatte eine unsichere Probe. Aber ich habe jeden Tag sehr hart an diesem Tribut gearbeitet.“ Wahrscheinlich lagen deshalb bei ihr einfach die Nerven blank, schließlich ist die Britin selbst großer Fan ihres verstorbenen Kollegen. „Ich fand, er war eine der wahrhaftigsten Ikonen“, seufzte sie.

Laut den Grammy-Produzenten sind bisher übrigens keine technischen Probleme bei Adeles Auftritt bekannt. Es war wirklich nur ihr Perfektionismus, der sie erneut beginnen ließ. „Das Großartige an der Sache ist, dass es die Menschlichkeit des Live-Fernsehens zeigt, aber es zeigt auch Professionelle“, sicherte ihr Recording-Academy-Boss Neil Portnow seine Unterstützung zu. „Man hat gehört, wie sie gesagt hat, sie sei Perfektionistin, also wird sie sich nicht mit etwas zufrieden geben, mit dem sie sich nicht wohlfühlt. Anstatt einfach mitzumachen, hat sie das Richtige getan.“

Vorwürfe braucht sich Adele also wirklich nicht zu machen.