Alicia Vikander: Akzent-Training für neuen Film

Alicia Vikander: Akzent-Training für neuen Film

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Alicia Vikander (c) Mario Mitsis/WENN.com

Für Alicia Vikander (28) war ihre Rolle in ‚The Light Between Oceans‘ nicht nur schauspielerisch, sondern auch sprachlich eine Herausforderung.

Die aus Schweden stammende Schauspielerin (‚The Danish Girl‘) trat für das Historiendrama als Isabel Graysmark vor die Kamera, eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrem Mann – gespielt von Michael Fassbender (39, ‚X-Men: Apocalypse‘) – einen gestrandeten Säugling bei sich aufnimmt, nachdem das Paar mehrere Fehlgeburten verkraften musste. Der Streifen spielt kurz nach dem Ersten Weltkrieg auf einer Insel vor der Küste von Westaustralien, deshalb musste Alicia einen besonderen Akzent an den Tag legen. Kein Zuckerschlecken, wie sie bei einer Pressekonferenz in London enthüllte:

„Jeden Tag hatte ich riesige Angst davor, einen Akzent für diesen Film auflegen zu müssen“, seufzte die Oscar-Gewinnerin. „Wir diskutierten, ob wir einen RP-Akzent [Received Pronunciation] machen sollten, weil ein Großteil der australischen Aussprache erst nach dem Zweiten Weltkrieg zustande kam. Als wir uns dann aber mit dem Dialekt-Coach trafen, meinte sie, dass es schon damals einen Wandel gab, der die Anfänge der australischen Aussprache darstellte. Wir versuchten, eine eigene Stimme zu finden, schließlich spielt das Ganze ja auch in einer fiktiven Stadt in Australien. Das war mit viel Frust verbunden“, gab die Schauspielerin zu.

Vorteile habe so ein auf den Charakter zugeschnittener Akzent aber auch: „So findet man direkt in die Figur hinein. […] Als ich Isabels Stimme lernte, war da eine Aufregung, die ich nutzen konnte, um sofort in sie hineinzuschlüpfen“, erläuterte Alicia Vikander.