Annette Frier: Gott lässt die Tränen fließen

Annette Frier: Gott lässt die Tränen fließen

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Annette Frier (c) Cover Media

Annette Frier (43) diskutiert mit sich und anderen regelmäßig über Gott.

Die Darstellerin ist aktuell in Köln und in Berlin mit dem Theaterstück ‚Gott der Allmächtige‘ auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu sehen. Das Stück ist ihr auch deshalb wichtig, weil sie selbst an Gott glaube. Im Interview mit dem ‚Tagesspiegel‘ erklärte sie, dass ihr katholischer Glaube ihr dabei helfe, in ihrer Rolle überzeugen zu können:

„Sonst müsste ich mich mit dem Thema nicht so abmühen, wenn mir das alles schei*egal wäre. Dann würde ich das Stück auch nicht spielen. Die große Menschheitsfrage ‚Gibt es etwas nach dem Tod und wenn ja, was und warum?‘ schwingt ja immer mit. Alle, die ich bislang habe sterben sehen, sind um diese Frage nicht herumgekommen.“

Mit Freunden und Kollegen diskutiert Annette Frier über Religion, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Die bot sich kürzlich mit ihrem Kollegen Kai Lüftner, mit dem sie in der Bahn von Köln nach Berlin unterwegs war: „Da wollten mein Kollege Kai Lüftner, der den Erzengel Gabriel spielt, und ich nur am Text arbeiten und plötzlich haben wir heulend im Zug gesessen. Beim Thema, worum es im Leben geht, kommt man schnell auf solche Pfade.“

Im ‚Kölner Stadt-Anzeiger‘ hatte Annette Frier bereits erklärt, weshalb sie überhaupt glaube: „Die Wurzel ist vielleicht die Überzeugung, dass es wirklich mehr gibt zwischen Himmel und Erde als das, was wir sehen und was die Naturwissenschaft uns erklären kann. Ich finde es viel plausibler, viel wahrscheinlicher, dass Gott existiert, als dass es ihn nicht gibt.“